Neue Version vom 5.9.2008
:: no-dj - 3disco.com is a new concept by :: subwave -
subwave Internet is running some quite successful online projects..like
SWISSMADE.com and Pilot-Watch.com.
Mit diesem Konzept will ich folgenden Unzulänglichkeiten begegnen, die man heute in Nachtclubs vorfindet. In Zürich, aber wohl noch fast mehr in allen anderen Städten wo ich bisher im Nachtleben war: Paris, London, NYC, Boston, Chicago, Moskau, St.Petersburg, Stockholm, Capetown..
Es sollen daraus neuartige Events entstehen, im besten Fall sogar neue Architektur.
- Warterei bis endlich guter, tanzbarer Sound kommt! In manchen Discos wird er gar nie kommen. Bsp. 'Kaufleuten' oder Palais Xtra, oft auch Q.
- Manche DJs sind egoistische Exzentriker, die nur nach Ihrer persönlichen Stimmung irgendwelchen Sound bringen. Oder sie sind nur darauf erpicht, Tracks zu bringen die sonst niemand hat, um damit kreativ und einzigartig zu wirken.
- Zuwenig Klassiker. Die neuesten Scheiben sind selten auch die Besten. Allerdings darf eine Tanznacht nicht zur Hitparade verkommen. Es braucht aber immer wieder Referenzen zur Vergangenheit, bekannte Songelemente von Depeche Mode etc., aus den Wurzeln der elektronischen Musik.
- Licht ist fast nie im Rhythmus. Da werden automatisiert irgendwelche Lichtfolgen abgespielt, manchmal vom Sound getriggert aber immer verzögert!
Wie wichtig es ist dass Musik und Licht synchron ablaufen kann man am einfachen Beispiel von einem Spot under einer kleinen Lichtorgel sehen: Blinkt sie genau im Rythmus des Beats ist es schon faszinierend nur einer Lampe zuzusehen. Sind die beiden Rythmen jedoch versetzt wirkt das Licht eher störend. Dasselbe mit einem Stroboskop. In den 70er jahren ist mit diesen Geräten eine neue Bewegung entstanden; man hat sich damit in Trance versetzt. Der Effekt ist auch hier ungleich schwächer wenn die Kadenz nicht genauestens mit dem Beat oder einem Basslauf übereinstimmt. Dabei ist v.a. bei grösseren Locations auch einzuberechnen dass Licht schneller ist als Sound..
- Video-Projektionen haben meist nichts mit dem Sound zu tun, dabei könnten diese eine 4.Dimension ausmachen. Mit Sound (dem jeweiligen Track aus einer Playlist) zusammen müssten diese Animationen vor-produziert sein. Die visuelle Umsetzung eines Tracks, genau synchron zum Beat und weiteren Soundelementen hat eine fast hypnotische Wirkung. Die bekannten Visualisierungsprogramme gehen zuwenig weit,man könnte Töne in 3D-Formen, Bildern, Effekten, Flächen und Farben darstellen und in Echtzeit animieren, so dass sie für den Betrachter auf dem Dancefloor genau synchron projiziert werden. Ein einfaches Beispiel hier.
Info zur Musik: Ueber Video müsste meiner Ansicht nach Titel/Interpret der einzelnen Stücke eingeblendet werden. Zumindest die Tracks der Playlist müsste man über die Website des Clubs auch erwerben können. Eine (wechselnde) Playlist ist nötig denn der Wiedererkennungswert von gewissen Stücken ist für die Stimmung im Club enorm wichtig, viel wichtiger als wenn ein DJ die Leute animiert die Hände hochzuhalten und solche Albernheiten.
weitere Unzulänglichkeiten:
- Musik ist zuwenig laut - Soundqualität ist zu schlecht.
- Es ist zu heiss, Luft schlecht (extra damit mehr getrunken wird!)
- Tanzfläche ist zu klein, zu voll mit Leuten die bloss rumstehen und quatschen.
- Boden ist oft nicht zum Tanzen geeignet. Holzparkett wohl fast am idealsten. Teppich wie in Dachkantine oder Hexadez mühsam.
- No Traffic! Die Tanzfläche darf niemals zur Verkehrsfläche werden. Im Rohstofflager oder im Hive wird man ständig von Leuten angerempelt die sich vorbeizwängen wollen..
- In den meisten grösseren Clubs oder bei Raves in Hallen tanzen alle Leute in Reih' und Glied Richtung DJ! Dies ist so lächerlich wie unsozial. Das Tanzen mit anderen Leuten ist doch im Ausgang ganz zentral!
Diese Richtung muss dringendst aufgelöst werden (mit Rundum-Projektion in einer Art kubischem Zelt wie ich es vorschlagen werde..). deshalb auch der Name 'No-DJ' - der DJ hat mit meinem Konzept eine wichtigere Rolle als bis anhin aber er ist nicht mehr so der charismatische Star wo alle hingucken. Eigentlich zeigt sich schon seit Jahren immer mehr: So wirklich interessiert sich kaum jemand für den DJ, egal was er für einen Namen hat. Mal von den Superstars wie Jeff Mills oder Paul van Dyk. abgesehen.
- Parties beginnen zu spät - Afterworkparties mit Krawattenheinis sind schrecklich aber warum nicht einen Anlass um 20Uhr beginnen ? Wenn man erst um 01:00 richtig loslegt ist ja die Nacht schon bald um. Auch vermehrt Anlässe unter der Woche wären interessant, denn in Zukunft wird sich (meiner Ansicht nach) der strenge Wochenendrythmus weiter auflösen. Die 'esance' Parties im Zürcher Mascotte (auch ein Club der leider keiner der hier aufgeführten Forderungen nachkommt) belegen das auch - sie sind immer (zu) gut besucht.
- das Publikum muss besser sein! Wir brauchen mehr Frauen in einem neuen Club - und weniger Machos, mehr Leute die v.a. wegen der Musik und zum Tanzen kommen statt nur rumzuhängen und die Mädels dumm anmachen. Es sollte auch nicht sein dass in einem Zürcher Club plötzlich 70% der Besucher männlich sind und vom Balkan (oder genausowenig z.bsp. aus Oesterreich) stammen. So angetroffen oftmals im Q.
- Outdoor; unter freiem Himmel ist eine feine Sache, aber der Boden muss gut sein. Das problem der Lüftung ist damit gelöst. Vgl. mein architektonischer Entwurf.
- Deko ist Unsinn, der Raum wird nur von Sound und Licht gebildet. Themen-Parties mit Verkleidung sind ebenso Unsinn. Leute mit Sonnebrillen im Haar um 2 Uhr morgens sind irgendwie doof.
- Security müsste mehr eine Dienstleistung darstellen, eine Art Desk betreiben und vermehrt mühsame Typen von der Tanzfläche schaffen .. den Leuten helfen und nicht nur nach Drogen suchen.
- Partypictures Fotografen müsste man dezimieren und höchstens in Randbereichen wirken lassen. Am besten man hat einen eigenen Fotografen der für die eigene Community arbeitet.
- Zugang zum Club, zu den Bars (genug Personal!), Garderobe, Toiletten muss gut gewährleistet sein. Wie viele wertvolle Stunden an Parties schon mit Anstehen verloren ..! Addiert ginge das in die Monate..
Aufgrund von diesem Konzept, das ich hier entwickeln will, suche ich Partner und Geldgeber um letztenendes den perfekten Techno/House-Club zu realisieren. Ich würde dieses Non-Profit-Projekt gerne mittragen als eine Art 'künstlerischer Leiter'. Ideal wäre natürlich wenn es aufgebaut, finanziert und organisiert würde von der Internet-Community? Vielleicht funktioniert's: 10'000 Mitglieder bauen selber ihren Club (das Wort wird so seinem Sinn wieder gerecht!).
Vielleicht sogar ein Neubau? Ich bin Architekt und werde hier bald einen Entwurf zeigen. Die Räume könnten optimiert sein auch für andere kulturelle Veranstaltungen und für solche vermietet werden. Der einzige Club der etwas in die Richtung ging, die mir vorschwebt, war das Sensor in Zürich-Oerlikon. Die Musikanlage müsste etwa auf Oxa Niveau sein. Die Abmessungen etwa wie das Rohstofflager II in Oerliken damals : Quadratische, richtungslose Tanzfläche. Durch Nichts verstellt.
Vinyl hat zwar den gewissen Kultfaktor, ist aber fehleranfällig. Da die Musik elektronisch produziert wurde, ist es logisch wenn sie auch ab Computer gemischt wird. Die Anlage ist demnach eher auf Traktor (Native Instruments) ausgelegt als dass sie mit teuren Vinyl/CD Plattenspielern aufwartet. Dies hat weiter den Vorteil das Videoprojektionen (Light-/Lasershows) gleich im selben Raster gesteuert werden können. Und dass auch Amateure auflegen können die das Vinyl-Handwerk zu lernen verpasst haben.
Neubau : Open Sky mit Faltdach, Photovoltaik-Solarzellen zur Produktion des benötigten Stromes. Die Architektur ist schlicht, und absolut funktional, in Bezug auf Funktion 'Musik- und Lichtmaschine'. Laserstrahlen erweitern den hohen Raum ins Endliche. Eine Betonwand hat eine Mikrostruktur um die Akustik zu optimieren. Form von Wand und Bedachung sind auf die Akustik optimiert. (Dazu müssten Computermodelle und Tests gemacht werden). Open Sky : Eine Tanzhalle ist generell eigentlich wie eine Nasszelle; Wände und Decken sind oftmals klatschnass. Daher sollte man in den meisten Nächten die Decke offen lassen können, etwas regen oder Schnee wird Niemanden stören :) Eigentlicher Club ist getrennt von einem Servicetrakt, welcher neben Bars, Restaurant, WCs, Duschen etc auch ein kleines SchlafHotel beinhaltet, ein weiteres Konzept von mir. Das Hotel hat keine Zimmer sondern Einzel-SchlafBoxen, die man für 1 oder mehrere Tage günstig mieten kann, und nur einer Sache dienen : Dem entspannten Schlafen in absoluter Ruhe. Damit soll auch verhindert werden dass Besucher 'durchnächtigt' mit dem Auto noch weit nach Hause fahren müssen. Statt einer Garderobe wo man nochmals anstehen muss sind Schliessfächer vorgesehen. Man kann z.bsp. mit Laptop kommen, in der Lounge noch etwas arbeiten.. evtl. als Gast-DJ ein kleines Set bringen damit, später den Laptop im Schliessfach verstauen und sich ins Vergnügen stürzen. Oder warum nicht zwischendurch mal kurz ne Dusche nehmen ? Stören tut das Niemanden, im Gegenteil ;)
Die Adresse müsste irgendwo im Industriequartier sein. Am Autobahnenende, wo sowieso Lärm ist ?
Der Club wird stark mit dem Internet arbeiten. Etwa wird es eine Webcam geben die immer zeigt was drinnen los ist. Alle Besucher müssen sich vorher auf der Website anmelden und einmal eine ID gezeigt haben. Damit wären nur Members zugelassen und mit der Bewilligung als Privatclub hätte man weniger Auflagen v.a. punkto Lautstärke. 100db(A) sind als Obergrenze einfach zu wenig. Der Club wird auch tagsüber zu einem Treffpunkt von Freunden der elektronischen Musikkultur. Jedermann, der was drauf hat, kann sich über Internet anmelden und selber auflegen.
The Community:
http://www.facebook.com/group.php?gid=32771394047 (10 members after 1 day:)
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Ich glaube dass die Ausgehkultur an einem Wendepunkt ist - nach Jahren des Einweg-Kulturkonsums (Konzerte, Kino, Theater, Alkohol) will sich der/die neue Nachtschwärmer(in) wieder vermehrt selber einbringen und ein aktiver Teil des Geschehens sein. Mit meinem Konzept hoffe ich ermöglichen wir ihr/ihm es! sd 8-2008
Please contact : info at subwave com
This is only a small intro page in german- soon more about it here on this address.
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