Es gibt viele Superschurken da draußen – und Helden, die sie bekämpfen. Eine der größten Gefahren ist aber, dass sich die Menschen durch die Zerstörung ihrer Umwelt die eigene Lebensgrundlage entziehen.
Da wird schnell klar: Grüne Helden braucht das Land!
Darum präsentiert HolK Umweltschutz unterhaltsam. „Ecology" wird mit „Entertainment“ zu „Ecotainment“ vereint.
Hier findet ihr die Helden, die unsere Welt verändern wollen. Wenn Clueso im Interview vom Bahnfahren schwärmt oder Schauspieler Brad Pitt in New Orleans ökologisches Bauen unterstützt, hat das doch Vorbildcharakter.
Zudem dreht HolK kleine Spots darüber, wie viel Spaß die Rettung der Welt machen kann. Schritt für Schritt entsteht eine Bewegung. Geht doch!
Wie könnt ihr HolK helfen?
Ihr wollt helfen? Die einfachste Möglichkeit ist, mehr Aufmerksamkeit für die angesprochenen Themen zu schaffen. Bindet mich auf euren Facebook-Profilen ein (oben einfach den Button betätigen), gebt Kommentare ab, werdet "Mitglied", abonniert und empfehlt Artikel... es gibt viel zu tun!
P.S.: Um eine Möglichkeit zu schaffen, auch mehr/anders/schneller nachhaltige Themen unabhängig vom Ecotainment-Ansatz zu verbreiten, gibt es den zusätzlichen Basis-Blog (siehe Button oben). Viel Spaß!

Kinder, wie die Zeit vergeht! Auf der 1. Utopia-Konferenz vor zwei Jahren feierte das unverwechselbare Outfit von HolK mit Maske und grünen Haaren Premiere! Dabei entstand auch das Foto mit Benny Adrion von ’Viva Con Agua’, der damals einen Award gewann. Nun steht inzwischen die 3. Konferenz in den Startlöchern. Und nachnominiert für einen Award der Utopia Stiftung in der Kategorie ’Vorbilder’ ist: HolK!
Der Publikumspreis wird dieses Jahr nicht nur aus den Finalisten, sondern der gesamten Shortlist gewählt. Das heißt, mit eurer Hilfe könnte HolK ein kleines Zeichen setzen: Grüne Helden braucht das Land!
Und das kann jede(r) sein, der möchte, dass die Gesellschaft nachhaltiger wird. So wie HolK, der mit kleinen Aktionen, Eco Spots und Blog-Nachrichten versucht, diesen Wandel noch zu beschleunigen.
Deshalb unterstützt die Stiftung die Zugpferde des gesellschaftlichen Wandels, indem sie diesen hilft, sich zu vernetzen und diese auf ihrem Weg begleitet.
Jetzt seid ihr gefragt! Es ist ganz einfach: Vorbeisurfen, „HolK“ anklicken – fertig!
Helft HolK helfen! Hier ist der direkte Link zur Abstimmung:
http://award.utopia.de/utopia-award-2010/publikumspreis10/abstvorbilder1...
P.S.: Es lohnt sich auch ein bisschen! Als Dankeschön verlost Utopia 3 x 1 Freikarte für den Award. Um zum Gewinnspiel zu gelangen, muss aber erst abgestimmt werden. Danach muss lediglich eine Mail an die dort angegebene Adresse geschickt werden! Die Awards werden am 28. Oktober von 19.00 - 23.00 Uhr in der Malzfabrik auf dem Berliner Kreuzberg verliehen. Als Redner haben sich u.a. Bianca Jagger und Andy Hobsbawm angekündigt.

Wir Sind Helden hatten sich ja eine längere Auszeit gegönnt, um – wie sie es auf ihrer Website sagen – „auf die Suche zu gehen. Nach neuer Musik, neuen Begeisterungen. Und natürlich nach Wahrheit und Tiefe und Größe, Weltformel, Kindergarten- und Fahrradstellplätzen etc.“. All das haben sie nun zu ’Bring Mich Nach Hause’ verdichtet. Und das neue Album macht entgegen dem Titel durchaus auch Mut, neue Wege zu beschreiten.
Das treibende Stück ’Die Träume Anderer Leute’ beginnt zum Beispiel mit einem ans Kinderlied ’Schlaf Kindlein Schlaf’ orientierten Intro. Danach rät Sängerin Judith Holofernes dazu, sich nicht durch andere Leute von den eigenen Visionen abbringen zu lassen. Nachdem Mutter das Bäumelein geschüttelt hat und ein Träumelein heruntergefallen ist, kann ja ruhig noch mal selber am Baum geschüttelt werden: „Und vielleicht hängt da ein neuer, bescheuerter, scheuerer, wenig geheuerer Traum./ Und vielleicht ist das dann deiner, dein einer, alleiner, den keiner vor dir geträumt.“
Käfighaltung – nein danke!
Auch im ebenfalls kräftig rockenden ’Kreise’ fragt Judith Holofernes in den Lyrics, ob die Hörer nicht einmal andere Wege beschreiten wollen würden: „Und du bleibst Jahr für Jahr in deinem Käfig aus Glas – und du drehst Kreise und Kreise und Kreise und Kreise und Kreise./ Und ja ja ja, vielleicht macht es ja Spaß – immer entlang an der Käfigwand in derselben Weise.“
Diese Wiederholung vom Wort „Kreise“ im Songtext erinnert dabei etwas an den berühmten Satz „A rose is a rose is a rose.“ von der US-amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein. Diese Art von Aufzählung vom immergleichen Wort kommt auch in ’Alles’ und in ’Was Uns Beiden Gehört’ vor, wo es heißt: „Ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss.“
Noch ein Stück, das musikalisch und inhaltlich ordentlich Druck macht und zum Aktivwerden auffordert, ist ’23.55: Alles Auf Anfang’. Schließlich ist es doch erst fünf vor zwölf: „Fühlst du dich mutlos, fass endlich Mut, los./ Fühlst du dich hilflos, geh raus und hilf, los./ Fühlst du machtlos, geh raus und mach, los.“
Macht los!
Wir Sind Helden selber engagieren sich in verschiedenen Projekten und Aktionen für eine bessere Welt. So unterstützen sie zum Beispiel mit ihrer Bekanntheit sowohl die UN-Milleniumkampagne „No Excuse 2015“ als auch das Entwicklungshilfe-Projekt „Viva Con Agua“ aus Hamburg.
Und wer insbesondere erfahren möchte, wie begeistert Bandmitglied Mark Tavassol von der zuletzt genannten Initiative ist, sollte das ausführliche Interview mit ihm unter http://www.holk.tv/2010/08/25/wir-sind-helden-engagement-ist-alles/ lesen.
Ist das wirklich schon wieder fast ein Monat her, dass ich hier ein paar nachhaltige Buch-Rezensionen angekündigt habe? Zu „Das Inselexperiment“ von Aleksander Melli habe ich nun jedenfalls endlich meinen Text fertig. In dem Roman geht es um eine Fernsehshow, in der eine Kinderregierung über die großen Probleme unserer (Um-)Welt wie Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit diskutiert – und dabei bis an die seelischen und körperlichen Grenzen der Protagonisten geht. Die Meinungen dazu gehen ziemlich auseinander.
Die Autorin Verena Specks-Ludwig vom WDR lobt das Buch unter http://www.wdr5.de/sendungen/diesseits-von-eden/s/d/29.06.2010-12.05/b/d... als einen „…spannenden Roman mit einer großen Portion Gesellschaftskritik. Genauso funktioniert das Buch auch als abgedrehte Satire auf Selbstdarstellung und Politik in den Medien.“
Die Autorin Angela Gutzeit vom Deutschlandfunk findet dagegen unter http://www.dradio.de/dlf/sendungen/jungeleser/1226504/ das Buch „…völlig überfrachtet. Medien-Hype, Unterhaltungswahn, Überwachungsstaat, Demokratieabbau, Barbarei und Gewaltexesse, dazu die klaustrophobische Begrenztheit des insularen Handlungsschauplatzes. Alles ist drin und verknäult sich zu einem schier ungenießbaren Motivsalat.“
Die Wahrheit liegt wie so oft wohl einfach dazwischen. Ungenießbar ist es nicht. Spannend schon. Bloß ein bisschen schade ist, dass am Ende – soviel sei verraten – der angesprochenen Gesellschaftskritik keine richtigen Lösungsansätze folgen. Aber wer will, kann ja mal meine Kritik unter http://www.holk.tv/2010/08/14/das-inselexperiment-von-aleksander-melli-b... lesen und sich anhand der vorgestellten Zitate ein erstes eigenes Bild machen.

Obwohl 36 Grad von Wetterexperten nicht unbedingt als ein Hinweis für den Klimawandel in Deutschland gesehen werden, vermitteln solche Extreme doch gut, was auf uns zukommen könnte. Und obwohl '36 Grad' von 2raumwohnung nicht unbedingt als ein Aufruf für mehr Umweltbewusstsein in Deutschland geschrieben wurde, ist sein erneuter Wiedereinstieg in die Charts (aktuell: Platz 36!) drei Jahre nach der Erstveröffentlichung doch gut, etwas in der Richtung zu unternehmen. Warum, erklären Inga Humpe und Tommi Eckart am Besten selbst!
Im Sommer 2007 enterte das Stück '36 Grad' erstmals die deutsche Hitparade und schaffte es damals bis auf Platz 22. Ein Jahr danach nahmen 2raumwohnung das Ganze mit der kubanischen Allstar-Band Rhythm Del Mundo erneut auf und gelangten wieder in die Top 30.
Mit dem Verkauf dieser zweiten Version wurde das britische Umweltschutzprojekt „Artists' Project Earth“ (APE) unterstützt. Ein Aspekt, den 2raumwohnung im Interview damals zur Neuaufnahme besonders erwähnenswert fanden: „Das ist sehr, sehr wichtig. Wir können noch viel mehr Bewußtsein entwickeln für unsere Umwelt. Wir haben auch als Konsument viel mehr Macht, als wir denken. Wir müssen uns aber informieren.“
Jetzt geht’s APE
Eine wichtige Information ist zum Beispiel, wie der einfache Kauf einer Compilation mit tollen deutschen Lyrics über kubanischen Sounds die Welt verändern kann. Ein Euro pro CD wird an die Klimaschutzprogramme und Hilfsprojekte von APE gespendet.
Im Booklet des Samplers 'Rhythms Del Mundo Cubano Aleman', auf dem neben 2raumwohnung unter anderem auch Die Fantastischen Vier, Jan Delay und Culcha Candela beteiligt waren, erklärt Herbert Girardet von APE, worum es bei dem Projekt geht: „APE macht CDs, Konzerte, Kunstaustellungen und andere kreative Veranstaltungen, um neues Bewußtsein zu schaffen und um gleichzeitig Gruppen zu unterstützen, die etwas gegen Klimawandel oder Umweltkatastrophen tun wollen.“
Der Songtext von '36 Grad' könnte dabei vielleicht von einigen Hörern als kontraproduktiv angesehen werden, weil er ja den heißen Sommer freudig feiert, wie dieser Auszug zeigt: „36 Grad und es wird noch heißer./ Mach den Beat nie wieder leiser./ 36 Grad, kein Ventilator./ Das Leben kommt mir gar nicht hart vor!“
Diesem Hinweis wird jedoch von der Band vehement widersprochen: „Man kann auch mit angenehmen Beschreibungen auf Probleme hinweisen. 36 Grad sind für uns angenehm, aber damit das so bleibt, müssen wir das Klima schützen.“
Eine von 1000 Ideen, täglich die Welt zu verbessern
Dass diese Aktion für 2raumwohnung keine einmalige Sache war, zeigt nun auch ihre Teilnahme an dem Buch-Projekt '1000 Ideen täglich die Welt zu verbessern' von Jan Hofer, Dieter Kronzucker und Shary Reeves. Dafür haben die drei Autoren dem Titel entsprechend eine große Sammlung an guten Ideen zusammengetragen.
Für das Buch wurden zum Teil sogar einige berühmte Leute befragt – unter anderem eben auch 2raumwohnung. Deren Idee ist die Nummer 1000 und fordert unter anderem, dass 'Weltverbessern' ein Schulfach werden sollte: „... damit man langsam, aber sicher von dem holzwegigen 'Hauptsache, mir geht’s gut – alles andere komt später oder ist mir egal'-Trip runterkommt. Der ist so schief und kaputt und funktioniert genauso wenig wie der tote Kapitalismus.“
Wie schon in meinem letzten Wort zum Sonntag angekündigt, werde ich das Buch aber demnächst noch ausführlicher vorstellen. Vorab aber noch (m)eine Idee: Wenn ihr euch '36 Grad' kauft, holt euch die Version von Rhythms Del Mundo und setzt ein Zeichen, indem ihr APE unterstützt!
Oder greift gleich zu den Alben. Es gibt noch eines mit unter anderem Coldplay, Artic Monkeys und U2 sowie die dritte CD 'Classics', auf dem zum Beispiel The Killers 'Hotel California' und Fall Out Boy 'Beat It' von Michael Jackson covern! Warum eigentlich nicht 'Heal The World'? Das ist dann wahrscheinlich 'Weltverbessern für Fortgeschrittene'!
Mehr Infos unter: http://www.apeuk.org
P.S.: Das Bild zeigt 2raumwohnung bei Video-Dreh für die deutsch-kubanische Version von '36 Grad'

Kinder, wie die Zeit vergeht! Am 10. Juli 2008 hat der unglaubliche HolK hier seinen ersten Blogeintrag angelegt. Das Ziel war dabei klar ins Auge gefasst: Umweltschutz unterhaltsam zu präsentieren, also „Ecology" mit „Entertainment“ als „Ecotainment“ zu vereinen.
Daran hat sich seitdem auch nichts geändert. Nur die Art und Weise, wie diese Aufgabe bewältigt werden könnte, hat sich über die Zeit weiterentwickelt.
HolK stellt noch immer grüne Helden vor, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Aber inzwischen dokumentiert er seine eigenen Aktionen auch mit kleinen Eco-Spots. Und im besten Fall klappt sogar Beides wie im Video mit Martin Jondo zu sehen ist. Checkt einfach mal: http://www.youtube.com/watch?v=4jNn2GztZmw
Als Vorgeschmack auf das, was da noch kommen wird, seht Ihr auf dem Bild, dass HolK auch „Hochkultur“ kann. ;-)
Dicke Bücher hat er für euch gewälzt, um sie auf ihren Ecotainment-Faktor zu überprüfen. Sein literarisches Quartett stellt er nun nach und nach vor. Wie ’Biosphere’ zum Beispiel zeigt, was passiert, wenn die Natur gnadenlos zurück schlägt, erfahrt ihr unter: http://www.holk.tv/2010/06/24/roman-biosphere-natur-schlaegt-zurueck/
Mehr wird noch nicht verraten. Nur eines kann hier schon versprochen werden: Demnächst folgen noch richtig coole Sachen.

Was wäre, wenn... die Bohrinsel nicht im Golf von Mexiko gesunken wäre, sondern an der deutschen Küste? HolK bringt in seinem neuesten Eco-Spot den Ölteppich nach Berlin. Und weil ihr das gesehen haben müsst, werden hier auch keine weiteren Worte verloren:
http://www.youtube.com/watch?v=x1Skckd-xVE

Wer kann die Welt verändern? Wir! Es gibt viele Möglichkeiten, durch zum Beispiel politische Einflussnahme oder strategischen Konsum ein Umdenken zu bewirken. Umso mehr Leute sich engagieren, desto einfacher wird es. Auch Blumentopf glauben an die Macht der Gemeinschaft und haben ihr neues Album 'WIR' genannt. Welche Ansätze sie für eine bessere Welt verfolgen, erzählen sie hier.
Schon 1997 stellten Roger, Schu, Flo, Holunder und DJ Sepalot im Stück 'Mach Was' fest, dass die Welt nicht einfach besser wird, nur weil sie sich dreht. Du bewegst nichts, wenn du dich selber nicht bewegst. Damals rappten sie im Songtext: „Ich dachte mal, alles wird gut. Doch das ist lange her./ Ich mach die Augen auf und wünschte, dass alles anders wär./ Denn wohin ich auch schau, ich seh das Elend dieser Welt: Umweltkatastrophen, Hungersnot – und wieder stellt sich mir die Frage: Warum unternimmt denn keiner was dagegen?“
Über ein Jahrzehnt später ist die Lösung leider auf 'WIR' immer noch nicht gefunden. Bei 'Erzähl Mir Was' versucht Roger aber in seinen Lyrics einen neuen Ansatz, um auf den unschönen Zustand unserer Welt aufmerksam zu machen: „Erzähl mir dies und das./ Schenk mir 'ne rosa Brille. Komm schon, komm schon, mach./ Sag mir, die Welt wird toll./ [...]./ Sag, alles wird gut. Egal, was wir tun./ Der Rubel rollt. Jeder kriegt, was er gibt. Und jeder gibt genug.“
Eine unbequeme Wahrheit
Der Hörer muss sozusagen bei 'Erzähl Mir Was' schon selber überlegen, was Roger stört – nämlich zum Beispiel Rechtsradikalismus und fehlende Solidarität: „Das Prinzip dahinter ist, dass ich weiß, wie die Wahrheit ist, aber lass uns heute mal so tun, als ob alles cool wäre. Ich fühl mich auch nicht wie der Typ, der alle Lösungen parat hat. Ich will nur auf andere Art sagen, dass nicht alles immer toll ist.“
Dass sogar oder gerade in unserer Zeit mit Computer, Internet und Smartphone noch vieles verkehrt läuft und am Ende doch der große „Absturz“ droht, wird in 'SystemFuck' thematisiert. Der Titel erinnert zwar an das alte Topf-Stück 'Fuck The System', hat damit aber rein gar nichts zu tun. Darin rappten die Jungs 1999, dass sie in ihrer Jugend noch richtige Aktivisten waren: „Wir aßen Butterstullen auf den Gleisen vor Castor./ Und saßen im Schneidersitz auf der Wiese vor'm Reaktor. Bekämpften Umweltsünder, Kriegsverdiener und das Spießertum./ Und ihr könnt euch sicher sein, wir würden’s wieder tun./ Zwei schlechte Linke mit `ner guten Rechten gegen das System./ Wir haben es allen gezeigt, aber keiner hat’s gesehen.“
Fuck the System
Dass Schu aber auch heute die Anti-Atomkraft-Bewegung wichtig findet und er größten Respekt vor Leuten hat, die das ernsthaft betreiben, steht außer Frage: „Diese Menschenkette vor ein paar Monaten war zum Beispiel unheimlich cool. Ich finde es unglaublich, dass so was geht und sich Menschen so organisieren können. Wir waren eher so von der Fraktion, die ums Lagerfeuer rumgesessen, Lambrusco getrunken und gedacht hat: 'Scheiß Umweltverschmutzer! Ich schieß dich auf den Mond, du Schwein'. So waren zumindest die Texte unserer Punkband.“
Solche Texte fehlen auf 'WIR' – leider! Oder ist die erste Single 'Taschen Voller Sonnenschein' doch der versteckte Hinweis, dass sie Solarenergie bevorzugen? Die Botschaft des Songs scheint ihnen auf jeden Fall so wichtig zu sein, dass sie das Acapella und gleich mehrere Remixe von Dexter, Stevo, Kent Undo und MoZee als Free-Downloads bei Soundcloud.com anbieten. In den Lyrics heißt es allgemeingültig: „Ich brauch den Schwachsinn, um den Ernst des Lebens zu verkraften./ Ich weiß, ich hab 'nen Schatten, aber die Taschen voller Sonnenschein.“
Helping Hands
Auch in Bezug auf die Mobilität hat Schu was zu sagen, als ich ihn auf ihre Zusammenarbeit mit der Bahn vor gut zehn Jahren bei der CD 'Deiner Tracks' anspreche: „Nicht, dass die Bahn jetzt ein toller Konzern ist, aber es ist einfach für die Umwelt besser, kurze Entfernungen mit der Bahn zu fahren. Ich weiß aber nicht, ob solche Überlegungen damals bei Sepalot mitgespielt haben bei der Entscheidung, dieses Mixtape zu machen. Wir sind nicht die grüne Rap-Crew. Aber wo wir es vermeiden können, machen wir das auch. Bloß innerhalb Deutschlands zu fliegen, ist ökologisch wirklich Schwachsinn. Das muss nicht sein.“
Wo der Flug wohl sein muss, ist für die WM in Südafrika. Blumentopf kommentieren die Spiele im Anschluss wieder mit kurzfristig ausgefeilten „Raportagen“. Deshalb sind sie vorab ans Kap der guten Hoffnung gereist, um dort erste Vorbereitungen zu treffen. Allerdings verbinden sie die Reise gleich mit was einer sinnvollen Aufgabe, wie Roger erklärt: „Wir machen von der WM schon Vorbericht-Erstattung aus Südafrika. Wir nutzen die Zeit dort aber gleichzeitig, um Workshops mit Straßenkindern zu machen. Ich weiß, wir werden mit so was die Welt nicht verbessern. Aber es ist schön, wenn wir den Leuten da eine gute Zeit bieten können.“
Mehr Infos unter: http://www.blumentopf.com
Foto: B. Tagemose/Virgin/EMI

Die Fantastischen Vier haben sich vor wenigen Tagen mit ’Für Dich Immer Noch Fanta Sie’ nach eigener Aussage ’Wie Gladiatoren’ in der Arena zurückgemeldet. Und mit ihren neuen Songtexten kämpfen Sie nicht nur gegen Besserwisser (’Dann Mach Doch Mal’) und andere Schaumschläger (’Kaputt’), sondern auch für einen besseren Umgang mit unserer Umwelt!
Schon in der sehr unterhaltsamen Single ’Gebt Uns Ruhig Die Schuld (Den Rest Könnt Ihr Behalten)’ sind in den Lyrics ein paar Zeilen enthalten, die zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Welt und ihren natürlichen Ressourcen anregt: „Deine Mutter, Vater, Bruder, Tante, Onkel und Schwester./ Ich und all meine Verwandten alles Umweltverpester./ Denn im Norden, Süden, Osten und im Westen von gestern tun sich alle zusammen und ballern rum an Silvester.“
Was sich eigentlich ganz lustig anhört, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Denn am Ende wird klargestellt, dass die Schuld doch nicht abgegeben werden kann. Dass sich die Fanta 4 auf diesen gemeinsamen Nenner einigen konnten, ist dabei nicht selbstverständlich. Während Thomas D auf einem eigenen Bauernhof lebt und für erneuerbare Energien Werbung macht, geht Smudo im Privatleben seiner Leidenschaft als Pilot und Rennfahrer nach.
Macht kaputt, was euch kaputt macht
Natürlich unterscheiden sich die einzelnen Mitglieder auch in ihren konkreten Aussagen. Während Smudo sich zum Beispiel in ’Kaputt’ völlig gehen lässt und auch mal ein „Fick dich“ raus schreit, übt Thomas D noch recht beherrscht Konsumkritik, bevor er den ganzen unnützen Ballast kurz und klein haut: „Ihr glaubt, ihr braucht andauernd ’nen Haufen Zeug – was Neues – und kauft es euch./ Bescheuert, denn dadurch seht ihr zwar atemberaubend aus. Aber außer der Schale ist da nichts außer Gehabe.“
In ’Die Lösung’ präsentieren die vier Herren übrigens noch einen zweiten Ansatz, wie die Rettung der Welt aussehen könnte. In den Lyrics heißt es, dass Außerirdische uns helfen könnten. Allerdings sind sie eher skeptisch, was die Menschheit angeht. Michi rappt kurz vor dem Refrain: „Während ihr es hier beinahe vermasselt habt, haben wir die Lösung für den ganzen Schlamassel parat./ Wir haben die Welt gesehen und können sie nicht verstehen./ So kann es nicht weitergehen.“
Die Moral von der Geschicht’ – hilf dir selbst, ein anderer tut’s nicht!
Mehr Infos unter: http://www.diefantastischenvier.de

Rainer von Vielen hat vor kurzem sein neues Album ’Milch Und Honig’ veröffentlicht. Zog er auf dem Cover des Vorgängerwerks ’Kauz’ noch den Wohlstandsballast an einem Seil hinter sich her, zeigt er nun eine brennende Welt. Trotzdem hat der Sänger aus dem Allgäu keine Lust auf Untergangsstimmung, sondern macht Mut für Veränderungen!
„Alles ist verbunden und dieser Bund heilt meine Wunden./ Wenn wir hier unten von oben betrachtet eins sind, dann ist dies mein Denken Deins“, singt Rainer von Vielen beim Stück ’Alles Ist Verbunden’. Es gibt nur eine Welt – und damit fällt alles auf die Menschen zurück, was sie tun. Doch darin besteht auch das Potenzial, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Welche Strategien Rainer von Vielen dabei selber ganz konkret verfolgt, erzählt er im Interview unter: http://www.holk.tv/2010/04/26/rainer-von-vielen-denkt-global-handelt-lok...

Als Inspiration für sein neues Album 'Atemlos' begleitete Schiller nicht nur für vier Wochen ein internationales Team von Meeresforschern auf ihrer Expedition in die Arktis, sondern arbeitete intensiv daran mit, neue Erkenntnisse von dort zu gewinnen. Seitdem sieht er unsere Erde mit ganz anderen Augen.
Für Schiller waren die Erlebnisse am Nordpol der ultimative Beweis dafür, dass wir tatsächlich nur einen kleinen Teil des Planeten für kurze Zeit geborgt haben.
Als Umweltaktivist will er aber trotzdem nicht wahr genommen werden. Wobei sein Ansatz schon etwas von 'Ecotainment' hat: „Im Prinzip war die Überschrift über allem ‚Kultur trifft Wissenschaft’. Wir haben einfach festgestellt, dass es zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft einige Parallelen gibt – das Suchende, das sich mit einer Ausdauer und Geduld einem Thema nährt. Oder dass wir manchmal auch nicht wissen, wonach eigentlich gesucht wird. Wir haben versucht, das gemeinsam in eine Aktion zu bringen.“
Wie 'Atemlos' nun das Ganze aufgreift, warum Schiller das Michelberger Hotel (in dem das Foto entstand) so toll findet und welches Meer ihn zum Stück 'Le Mer' inspiriert hat, erzählt er ihm Interview unter:
http://www.holk.tv/2010/04/21/arktis-reise-macht-schiller-atemlos/

Team Makasi haben mit der EP ’Bis Es Einer Mitkriegt’ Ende letzten Jahres ein starkes Debüt hingelegt, das nicht nur rockt, sondern auch inhaltlich überzeugt. Da passt es bestens, dass ’Makasi’ auf Deutsch Stärke bedeutet. Und stark ist auch, was sie über Fleischgenuss, das knappe Gut Wasser und den Zusammenhang dieser Punkte mit dem Schutz unserer Umwelt zu sagen haben.
Das Wort ’Makasi’ stammt aus der Sprache Lingala, die in Zentralafrika, dem Kongo und auch Angola gesprochen wird. Roger Rekless und sein Bruder Marcel, der bei Team Makasi die Gitarre spielt, haben kongolesische Wurzeln. Aber hauptsächlich geht es ihnen und ihrem weiteren Mitglied Boshi San von der Raggasnoda Clikk darum, dass das Wort geil klingt.
Mit den ersten Stücken ’Licht An’ und ’Mehr Davon’ etablieren sie erst einmal ihren mitreißenden Mix aus Rock’n’Rap. Doch neben dem Spaß an der Sache werden durchaus auch ein paar Lyrics transportiert, die zum Nachdenken anregen. So heißt es in ’Mehr Davon’, während Boshi San seine Ideen für einen Video-Clip beschreibt, zum Beispiel: „Wir drehen die Geschichte unten an der Isar./ Machen ein dickes Barbeque – mit allen Partner-Crews./ Sogar veganes Food – gibt es für ’nen alten Veggie wie mich./ Und danach wechselt die Sicht.“
Boshi San hat sich für ein Leben als Vegetarier entschieden, weil er prinzipiell ein Problem mit sämtlichen Industriezweigen hat, die auf Ausbeutung und Misshandlung von Lebewesen basieren. Er ist allgemein der Überzeugung, dass er sein Leben mit den kleinstmöglichen Kosten für seine Umwelt und Miterdbewohner leben möchte: „Wäre mein Überleben an Fleischkonsum gebunden, würde ich Fleisch essen. Dies ist aber nicht der Fall, schon gar nicht hier in Deutschland. Würde man den weltweiten Fleischverzehr reduzieren, könnte man zum Beispiel die Treibhausgasemissionen erheblich senken oder den Wasserverbrauch stark verkleinern.“
Wasser ist auch eines der Stichwörter, dass Team Makasi im Stück ’S.O.S.’ ansprechen. Auch wenn Boshi San selbst darin rappt, dass er als Rapper nicht die Welt retten kann, versuchen sie trotzdem auf Missstände und die ungleiche Verteilung von lebenswichtigen Ressourcen hinzuweisen. Im Refrain heißt es dazu: „Aus allen Ecken schreit es SOS, obwohl es für alle Menschen was zu Essen gäb./ Genügend Wasser, genügend Raum. Doch was uns fehlt, das ist Vertrauen.“
Dass konkret (Umwelt-)Problematiken wie Wasser und Raum angesprochen werden, ist ungewöhnlich. Für Roger Rekless ist das aber sogar ziemlich nahe liegt, da wir nun mal in einer Welt leben, wo wir laut seiner Aussage doppelt so viel Essen produzieren, wie es Menschen gibt – und trotzdem verhungern Leute. Der Grund dafür ist aus seiner Sicht ein mangelndes Zusammengehörigkeitsgefühl: „Wir haben die Technik, um brachliegendes Land zu bewässern, aber wir tun es nur da, wo es lukrativ ist. Wir haben die Technik, unsere Welt sauberer und umsichtiger mit Energie zu versorgen, aber wir nutzen sie nicht voll aus und fördern sie zu wenig. Und warum? Weil wir immer noch nicht begriffen haben, dass wir hier zusammen leben.“
Im Intro von ’S.O.S.’ wird dazu passend ein kleiner Ausschnitt aus einem Interview mit Professor Robert Jungk eingesetzt. Darin sagte er schon 1979, dass es Zeit für eine lebensfreundliche Zivilisation wird, die das alles zerstörende und ausbeutende Vorgehen der Gesellschaft beendet. Roger fand es einfach eine schöne Erkenntnis zu hören, dass es normal ist, wie er fühlt: „Die Menschen, die in unserem System voll eingegliedert sind, sehen diese Zeiten zwar im Wandel. Sie sehen auch die Krise, aber sie denken nicht: ‚So wie’s jetzt läuft, kann und wird es nicht weitergehen’. Ich sage, die Gesellschaft wird nicht so bestehen können, weil es irgendwann sogar hier Menschen auffallen wird, dass sie schon so ein Batterieähnliches Leben führen. Sie geben die ganze Energie ab, die sie haben. Und sie geben sie nicht ab für ein soziales Gemeinwohl.“
Im Stück ’Goma’, das sich mit dem Titel auf eine ostkongolesische Stadt bezieht und bisher leider nie offiziell veröffentlicht wurde, wird Roger sogar noch konkreter. Darin behandelt er den negativen Einfluss der westlichen Industriestaaten auf den Kongo. Für ihn besteht dabei durchaus ein Zusammenhang zwischen Krieg und der umweltzerstörischen Ausbeutung des Landes durch den Abbau von bestimmten Metallerzen, die für zahlreiche Produkte der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden: „Wenn wir ein Jahr lang das durchmachen müssten wie die, wären wir nur noch halb so viele. Sorry, dass ich hier gerade so polemisch werde, aber es ist schön, mal so Sachen gefragt zu werden. Der Mensch denkt halt immer erst in letzter Instanz an die Dinge, die er nicht direkt sieht. Wenn du abgepacktes Fleisch kaufst, denkst du nicht an den Tiertransport. Und wenn du ein Handy oder Computer kaufst, denkst du sicher nicht an Goma. Und bei der Umwelt ist es genauso. Wir brauchen Leute, die uns dran erinnern, dass wir alle Menschen sind und alle auf der gleichen Erde leben.“
Mehr Infos unter: http://www.myspace.com/teammakasi

Von München nach Meran, von Jutta Speidels Heimat zur Stadt ihres Lebensgefährten Bruno Maccallini, soll die Reise gehen. Allerdings nicht schnell mal mit dem Billigflieger, sondern – mit dem Rad. Der Weg ist das Ziel. Und das danach entstandene (Hör-)Buch der schöne Beweis dafür, dass nicht immer und überall Autos benötigt werden.
„Wir sind dann auch mal weg...“, greift die Inhaltsbeschreibung auf der Box-Hülle den Titel des erfolgreichen Erlebnisberichts von Hape Kerkeling auf. Anders als bei dessen Erfahrungen während der Wanderung über den Jakobsweg ist die gerade im Februar 2010 erschienene Autorenlesung des Reise-Tagebuchs 'Wir haben gar kein Auto...' der beiden Schauspieler allerdings auch als umweltfreundliche Motivation für den Alltag zu gebrauchen.
Wenn es zwei etwas ältere Personen um die 50 ohne wirklich große Vorbereitung und dafür mit unverzichtbarem Gepäck beladen relativ locker schaffen, rund 300 Kilometer über die Alpen mit dem Fahrrad zurückzulegen, sollten doch alltägliche Fahrten zur Arbeit oder Ähnliches eigentlich gar kein Problem darstellen und eine nahezu autofreie Stadt zumindest im Ansatz möglich sein.
„Heulen könnte ich. Verfluchen, dass es überhaupt Autos gibt“, schimpft Jutta Speidel einmal. Zumindest in dem Moment, als sie bei dem Verkehr auf der Schnellstraße um ihr Leben bangt. Ganz ohne Auto geht es aber natürlich auch nicht immer. Und so gönnen sich die beiden Radler in Ausnahmefällen schon mal einen Shuttle-Service.
Nebenbei ist der immer abwechselnd mal aus der einen, anschließend aus der anderen Perspektive erzählte Reisebericht noch eine anschauliche Darstellung, wie unterschiedlich Mann und Frau (oder Deutsche und Italiener?) alles so wahrnehmen. So meint zum Beispiel Bruno laut einer Bildunterschrift: „Ich bin nicht faul, ich bin nur langsam!“
Alles in allem macht es Spaß, dem Paar bei seiner Reise über die Schulter zu schauen. Und die sieben Etappenbeschreibungen mit Grafiken im Booklet laden definitiv dazu ein, sich selber mal wieder auf den Sattel zu schwingen.
Mehr Infos unter: http://www.dg-literatur.de

Am 26. Februar 2010 meldet sich Sebastian Hämer vier Jahre nach seinem Debüt ’Der Fliegende Mann’ mit ’Flugplan 2’ zurück. Also bitte Rauchen einstellen, anschnallen und den Blick auf (s)eine Welt genießen, die er mit seinen Songs auch schützen und verbessern will.
In 'Dieses Mal' kritisiert Sebastian Hämer, dass wir Menschen mit unserer Neugier, Erfindungssucht und Größenwahn eigentlich mit allem zu weit gehen, uns selbst in unserem Treiben überschätzen und die Erde ausnehmen, bis sie nur noch eine leere Hülle ist. Wir haben haben leider diesen einen Traum, vor dem er uns warnt: „Die Welt für uns formen, das Leben zu studieren./ Setzen dabei neue Normen, um den Weg nicht zu verlieren./ Erfinden riesige Maschinen, ziehen Städte in die Luft./ Holen Schätze aus den Minen – und sind betört von diesem Duft.“
Was er rät, um zum Beispiel nicht auf Mächtige und ihre 'Lippen Die Lügen' hereinzufallen, könnt ihr nachlesen unter: http://www.holk.tv
Vor zehn Jahren erschien das Debütalbum ’Pflanzenmensch’ von Meyah Don, dem selbst ernannten Öko-Rapper Nr. 1. Nach dieser langen Zeit und zwei weiteren Alben schafft er es, sich noch immer zu motivieren und mit dem vierten Werk ’Mit Herz Und Seele’ weiter für Mutter Natur zu kämpfen.
„Das ist eine Herzensangelegenheit“, beschreibt der Berliner MC, wieso ihn dieses Thema immer wieder oder immer noch beschäftigt. "Ich liebe und verehre Mutter Natur und bin fasziniert von diesem komplexen und perfekten System. Da bleibt es nicht aus, dass ich mich textlich immer wieder damit befasse. Und meines Erachtens kann unserer geliebten Frau Mutter nicht genug Achtung und Respekt entgegengebracht werden.. .egal, wie viel oder wenig sich tut.“
Wer denkt, das sei alles ’Ein alter Hut’, dem erklärt er im gleichnamigen Song gerne, wie er das sieht. Seiner Meinung nach ist das ständige Beharren auf dem gleich bleibenden Verhalten längst veraltet – und nicht die ständige Erinnerung daran, dass die Umwelt geschützt werden muss: „Zeigt Mutter Natur, dass ihr sie liebt, bei allem, was ihr tut./ Es reicht nicht immer nur zu sagen, es wird alles gut./ Keiner hat mehr Ruh, schweigt und hört ihr zu./ So bleibt alles, wie es immer lief. Es ist der alte Hut.“
Auch kein alter Hut, sondern eine unterhaltsame Idee, seine Botschaft in anderer Form zu verbreiten, ist die Plantman-Saga. Im dritten Teil der Geschichte muss es der grüne Held gleich mit mehreren Gegnern aufnehmen. Trotz dieser phantasievollen Umsetzung gab und gibt es bei Meyah Don aber auch Stücke, die Wissen wie bei den Jungs von Rapucation realistisch vermitteln. Er findet es auf jeden Fall bemerkenswert, dass Rap so etwas kann: „Wenn es hilft, das Lernen für Schüler attraktiver zu machen – warum nicht? Ich schreibe meine Lieder zwar nicht unter dieser Maßgabe, sondern weil sie eben einfach so aus mir herauskommen. Wenn dann ein Lied wie ’Klimawandel’ im Erdkunde-Unterricht die Aufmerksamkeit steigert, ist das auf jeden Fall ein schöner Nebeneffekt.“
Darüber hinaus ist Meyah Don sogar gerne bereit, zum Beispiel Öko-Organisationen die Möglichkeit zu bieten, im Rahmen seiner Konzerte aktiv zu werden und Info-Stände aufzubauen. Wobei er leider eher schlechte Erfahrungen gesammelt hat, was die Kooperation mit solchen Projekten angeht: „ Ich wollte den Verkauf der beiden letzten Alben mit Spendenaktionen für den Umweltschutz verbinden und bin von den von mir angesprochenen Organisationen einfach nicht ernst genommen worden. Die einen haben mich als Rapper sofort vorverurteilt und in die Schublade Proletenmusik gesteckt. Die waren nicht mal bereit sich die Mucke anzuhören. Den anderen war ich vielleicht zu unbekannt, als dass sie meinten, sich zurückmelden zu müssen. Diese Form der Ignoranz hat mich schon ein bisschen wütend gemacht. Ich werde denen nicht hinterher rennen. Wenn sie aber was auf meinen Konzerten machen wollen, können die das gerne tun.“
Um hier auf der Seite nicht den Rahmen zu sprengen, gibt es noch mehr Statements von Meyah Don auf http://www.holk.tv zu unter anderen den Songs ’Ökorapper Nr. 1’, ’Was Wollen Wir’ und dem ’Plantman Dance’.
Mehr Infos unter: http://www.myspace.com/meyahdon
Seit ein paar Monaten engagieren sich die Handwerkskammer Berlin, IHK, DGB und der BUND mit dem Online-Mitmach-Tool „Stadtvertrag Klimaschutz“ dafür, unter dem Motto „Tue Gutes, rede darüber und begeistere andere“ die Berliner für mehr Umweltschutz zu gewinnen. Und auch ich mach mit (siehe Foto)!
Steve Walker, Kapitän der sehr erfolgreichen Eishockey-Mannschaft „Eisbären Berlin“, gab den Startschuß fürs erste Thema: Mobilität. Dass dabei andere Wege gegangen werden können, beweist er auch gerne am eigenen Beispiel. Er fährt schon seit Jahren ein gesponsertes Erdgasauto. Das Nonplusultra ist das zwar nicht, denn der Rohstoff ist ja ebenfalls endlich, aber immerhin emittiert er damit bis zu 25 Prozent weniger CO2 als mit einem Benzinmotor.
Arne Koerdt, Mitglied des Vorstandes beim BUND Berlin, ruft über die Aktionsseite alle zum Mitmachen auf: „80 Prozent der Deutschen wollen nicht länger auf die Politik warten, sondern selber aktiv werden. Der Bereich Verkehr ist dafür ideal geeignet. Hier können wir alle jeden Tag einen Beitrag leisten.“
Da möchte HolK natürlich helfen. Im eigenen Beitrag versucht er, die Leser zum Radfahren zu motivieren.
Mehr Infos unter: http://www.stadtvertrag-klimaschutz.de

HolK und Winterschlaf? Nein danke! Der Schnee hat auch HolK dazu animiert, mal wieder ein Video zu drehen. Denn wer weiß schon, wie sich der Klimawandel in Zukunft auswirkt. Werden kommende Generationen überhaupt noch Schneemänner in Deutschland bauen können?
Die möglicherweise vom Aussterben bedrohte Art hat jedenfalls – wie auch im Basis-Blog (siehe Navi-Button oben) angekündigt – vor ein paar Wochen gegen den Klimawandel demonstriert. Dabei präsentierten sie ihre Forderungen auf Schildern mit Aufschriften wie „CO2 – go home“ und „Klimawandel sucks“ .
Hoffentlich nimmt sich das auch der Energiekonzern Entega zu Herzen, der selbst als Träger der Aktion aufgetreten ist. Zwar bietet er Ökostrom an, ist aber nur zum Teil nachhaltig und setzt auch bei anderen Angeboten weiterhin fossile Brennstoffe ein. Immerhin wird ausdrücklich auf Atomenergie verzichtet. Da sind sich also alle von Entega über die Schneemänner bis hin zu HolK einig: „Kernschmelze – Nein danke!“
Das Video mit den Schneemännern findet Ihr unter: http://www.youtube.com/watch?v=XrZhkeo3fdY

Mitte Januar soll die neue CD von Dub Spencer & Trance Hill erscheinen. Auf 'Riding Strange Horses' präsentiert die Schweizer Dub-Band ihre Versionen von alten Gassenhauern wie 'Enter Sandman' von Metallica und 'Eisbär' von Grauzone. Dabei setzen sie mit ihrem Mut zur Reduktion auch Zeichen für eine bessere Welt. Hier ist weniger wirklich mehr!
Die Idee, alle möglichen Meilensteine aus den letzten fünf Jahrzehnten zu covern, wurde durch Nicolai Beverungen zum 15-jährigen Jubiläum seines Labels 'Echo Beach' ins Rollen gebracht. Dub Spencer & Trance Hill entschieden sich aus einer Art Hassliebe heraus dafür, alte Jugendsünden zu verarbeiten. Einmal angefangen wurde daraus eine Art Selbstläufer, den Nicolai Beverungen zusätzlich damit befeuerte, dass er jede Menge Original-Stimm-Material organisierte, welches sie verwenden konnten.
Andere Sachen wurden neu eingesungen wie 'Jeanny' (zu dem auch ein Video gedreht wurde), 'Smoke On The Water' mit William White hinter dem Mic und 'London Calling' von The Clash, mit denen die Band damals wohl vor Katastrophen wie Reaktorunfällen und Klimaveränderungen warnte. Im Refrain heißt es: „The ice age is coming, the sun is zooming in./ Engines stop running and the wheat is growing thin./ A nuclear error, but I have no fear./ London is drowning – and I live by the river.“
Bei Dub Spencer & Trance Hill ist allerdings bis auf 'a nuclear error' fast nichts mehr von den Lyrics zu hören. Bassist Marcel 'Masi' Stalder erklärt das so: „Philipp, unser Keyboarder und Produzent der CD, hat den Text auf dieses Minimum geschnitten. Ich müsste ihn mal fragen, ob er diesen Satz mit voller Absicht gewählt hat oder ob es doch mehr Zufall ist. Aber so oder so ticken wir eher links und grün. Die Schweiz verkauft ihre radioaktiven Abfälle ins Ausland zum Entsorgen. Das ist sehr bedenklich! Die Schweiz kann sich das finanziell leisten und schiebt so den Schwarzen Peter ab. Die Förderung der erneuerbaren Energien wird die Zukunft bestimmen!“
Umweltbotschaften zu transportieren ist vielleicht nicht unbedingt oberstes Ziel der Stücke von Dub Spencer & Trance Hill. Aber im Interview gibt Masi trotzdem gedankliche Anstöße in dieser Richtung, wenn er die sehr ruhige Dub-Musik als Soundtrack zur Entschleunigung bestätigt: Ja, da kann ich zustimmen. In einer Welt, wo immer alles immer schneller geht, tut alles Langsame gut! Ich kann jedem empfehlen, Dub zu hören und sich dabei zu entspannen. Als Musiker, der von der Musik lebt, führt man sowieso kein Leben auf der Überholspur! Aber man führt ein Leben, das Spass macht und Sinn ergibt.
Mehr Infos unter: http://www.dubspencer.ch
Das aktuelle Album ‘Gyp Hop’ beschert den Ohrbooten einige Erfolge: Sie schafften es bis auf Platz 60 der deutschen Charts und spielten einen ausverkauften Gig in Berlin, so dass am 28.12.2009 aufgrund der großen Nachfrage noch ein Zusatzkonzert stattfinden wird.
Und das ist gut, weil sie was zu sagen haben. In den Lyrics zum Stück 'Es Ist OK' singen sie zum Beispiel ironisch gegen Klimagase und Atomenergie an: "FCKW ist jut fürs Wetter./ Hol dir 'ne Dose und sprüh den Himmel blau./ AKWs sind noch viel besser./ Und UVB-Strahlen jut für deine Haut."
Checkt einfach mal mein Interview mit ihren Statements zum Klimawandel, dritter Welt und… Solarboot fahren unter:
http://www.holk.tv/2009/12/23/ohrbooten-solarboote-ok/
Ho ho ho... es weihnachtet sehr. Sogar umweltfreundlich! Beim Adventsökomarkt wird’s möglich – fair schenken und ökologisch genießen.
Die Idee hebt sich von anderen Weihnachtsmärkten wohltuend ab: Auf einem Umweltmarkt gibt es jede Menge sinnvolle, ökologische, schöne und ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke. Händler und Händlerinnen bieten unter anderem Ökoweine, Honig und Weihnachtsgebäck an. An Textilständen kann Kleidung aus fairem Handel erworben werden.
Handgefertigtes Spielzeug und Kunsthandwerk runden das Bild ab. Dazu gibt es vegetarische und biologische Köstlichkeiten aller Art. Selbst beim Trinken des obligatorischen Glühweins kann der Besucher eine Überraschung erleben.
Auch HolK lässt uns froh und munter sein. Er war auf dem Weihnachtsmarkt der Grünen Liga am Kollwitzplatz in Berlin unterwegs und präsentiert seine Entdeckungen vom Öko-Tee als Weihnachtsgeschenk bis zum Bio-Glühwein fürs Aufwärmen im Video unter: http://www.youtube.com/watch?v=aenxbKPWoGQ
Doch auch andere Weihnachtsmärkte sollen und wollen ökologischer werden. Im Dezember flogen und fliegen noch die „Klima-Schutzengel“ der Verbraucherzentrale Berlin e.V. und des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) über die Berliner Weihnachtsmärkte und informieren darüber, wie die Besucher klimafreundliche Produkte erkennen können.
Da bleibt HolK nur noch eines zu sagen: Frohes Fest!

Im Frühsommer 2009 haben Cafe Ingwa eine neue EP als Freedownload veröffentlicht. Auf ’Die Rolltreppe zur Revolution’ verpacken sie den Willen zur gesellschaftlichen Veränderung in unterhaltsame Rap-Tracks. Den erhobenen Zeigefinger sparen sie sich. Lieber werfen sie die Arme in die Luft – denn die Revolution muss tanzbar sein!
Mit der aktuellen EP knüpfen Cafe Ingwa nahezu nahtlos an ihr erstes Album ’Gut genug?’ an, das sie 2006 veröffentlicht haben. Ein Songtitel lieferte dabei ihre irgendwie niedlich klingende Zukunftsperspektive: ’Die Welt wird wieder heile’. Weil das bisher nicht ganz geklappt hat, arbeiten Lingo und Paul nun eben mit Selektah Trudi aka Fresh Brennessel T weiter daran, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wie das gehen könnte, erklären sie hier im Interview.
Auf "Gut Genug?" gab es das Stück "Die Welt wird wieder heile". Darin hieß es im Songtext: "Weil ich 'nen Plan hab, dreh ich dir den Hahn ab./ [...] und bleib Öko – logisch"! Könnt ihr den Ansatz bitte noch mal erklären? Ihr interessiert euch zwar fürs Thema, wollt euch aber gleichzeitig drüber lustig machen?
Paul: Wir machen uns darüber nicht lustig. „Ich scheiß auf Trends, leist mir kein Benz“ – so geht die Zeile ja los – ist ganz schön AUTObiographisch, weil ich keinen Führerschein habe.
Lingo: Wenn man etwas ironisch ausdrückt, kann das den Vorteil haben, dass sich mehr Leute damit auseinander setzen und äh, ja.
Ist bei "Tanzen mit System" der Ansatz ähnlich? In den Songlyrics heißt es: „Ein kleiner Kick gegen das System wäre im Augenblick ganz angenehm./ Wir glauben, es ist uns anzusehen, wir freuen uns schon aufs Tanzengehen./ Nur müssen wir erstmal ein bisschen was fürs Gewissen tun./ Wegen der Welt und so. Pauleman, was ist denn nun?“ Ihr wollt gerne was tun, aber schafft es dann doch nicht? Könnt oder wollt ihr nicht? Oder ist das der Versuch, doch zu motivieren?
Lingo & Paul: Das ist der Versuch, doch zu motivieren!
Trudi: Ihr spinnt ja – aber wenigstens habt ihr gelernt, in ganzen Sätzen zu sprechen.
Paul: Das ist halt immer so eine komische Mischung, wenn man live auf der Bühne steht und eine politische Botschaft hat, aber anderseits es am liebsten hätte, dass das Publikum einfach nur ausrastet und abschwoft.
Trudi: „Move your ass and your mind will follow.”
Paul: Man möchte immer mehr machen und bewegen, als momentan möglich ist, dass betrifft das “politische Handeln” genauso wie das musikalische.
Lingo: Bei mir ist das genau umgekehrt.
Paul: Du bist ja aber auch einfach erfolgreicher, wenn es darum geht, internationale Missstände schlagartig abzuschwächen.
Lingo: Es ist halt unmöglich, aber irgendwie mach ich es dann doch immer.
Bei "Einfach nur irre" wettert ihr u.a. gegen Bush und seinen Krieg für Öl („Die Taten von Herrn Präsident aka Intelligent liegen heute voll im Trend – weil Schwarzes Gold am besten brennt.“). Der Refrain lautet dabei: „Ist es dumm oder dämlich? Nein, einfach nur irre./ Denke ich drüber nach, macht es mich einfach nur kirre./ Ein einzelner Mensch hält das Feuer und die Lunte./ Und Stunde für Stunde geht eine Welt vor die Hunde.“ Ist das auch ökologisch zu verstehen?
Paul: Klar, da geht es um die Verstrickung von politischer und ökonomischer Macht, die weltweit für Umweltzerstörungen führt, ob das jetzt Regenwaldabholzungen oder Verteilungskriege sind. Wir haben die Feindbilder in diesem Song extra unbenannt gelassen, weil die Namen sich ändern, aber leider nicht die Probleme. In der Strophe über den Präsidenten hört man schon raus, dass sie während Bushs Amtszeit entstanden ist, aber jeder amerikanische Präsident ist automatisch für Umweltzerstörung und Unterdrückung verantwortlich.
Lingo: Zurzeit ist es noch das Öl, um das alle kämpfen. Wenn irgendwann Solarenergie das Öl ablösen sollte, reißen sich alle um die Sahara. Das ist dann ökologischer, aber die Kriege gehen weiter.
Ihr übt zwar Kritik, liefert aber keine Lösungsvorschläge. Was macht ihr denn konkret, um etwas zu verbessern?
Trudi: Ich finde es ja immer ganz lustig, wenn die Leute, die eigentlich Musiker oder Künstler oder so etwas sind, plötzlich die Meinung haben, sie könnten einem nicht nur die Welt erklären, sondern auch die dazugehörige Lösung mitliefern. Es ist viel wichtiger, dass Leute den Mund aufmachen, wenn etwas nicht okay ist. Und die ewige Forderung nach Lösungen und Konzepten erdrückt häufig nur notwendige Kritik. Um in so einer bekloppten Welt mit Lösungsvorschlägen zu kommen, muss man schon in der CDU sein.
Lingo: Hier die Lösung: Esst kein Fleisch und trinkt mehr Wasser.
Paul: Das dürfte klappen! „Und die Welt wird wieder heile!“
Mehr Infos unter: http://www.cafeingwa.de
"Klonen kann sich lohnen", behauptet Max Raabe in einem seiner Lieder. HolK hat es einfach mal ausprobiert und gemeinsam mit seiner Kopie nachgefragt, ob das wirklich so eine gute Idee ist.
Die USA sehen das tatsächlich so und haben letztes Jahr den Verkauf von so genanntem Klon-Fleisch zugelassen. Ende Juni 2009 wurde darüber diskutiert, dass eine EU-Verordnung das Thema auch hier regeln soll. Gut, oder?
Jedenfalls sind sich HolK und sein Klon nicht ganz einig. Vielleicht weiß ein Fleisch-Experte mehr. Deshalb haben sie einfach mal Detlev Glaser besucht, den Inhaber einer Berliner Fleischerei.
Was er zu Klon-Fleisch zu sagen hat, seht ihr im Video unter: http://www.youtube.de/holktv

Peter Lustig - ja, genau, der von 'Löwenzahn' - sorgt sich um sein Leben. Es ist bedroht durch die aberwitzige Politik der Atomlobby, hat er der WELT* erzählt: "Unter dem Deckmäntelchen der Klimafreundlichkeit wird mir da eine zukunftslose, unsichere und lebensbedrohliche Technologie aufgezwungen: die Kernkraftwerke."
Deswegen möchte er, dass es keine Schwarz-Gelbe Regierung an die Macht schafft: "Die FDP nun plädiert für verlängerte Laufzeiten der KKWs, will sogar den Neubau solcher Strahlenschleudern nicht ausschließen – zusammen mit der CDU könnte ihr das gelingen. Hier wird meine Wahl taktisch: Ich will eine schwarz-gelbe Koalition verhindern. Mit zu wenig 'Gelb' würde da nix draus. Und ich hätte dann weniger Angst vor einer strahlenden Zukunft."
Sieht HolK ähnlich - und hat deshalb gestern in Berlin an der großen Anti-Atom-Demo teilgenommen.
*siehe: www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4448809/Peter-Lustig-erklaert-...
Versprochen ist versprochen - und deshalb löse ich nun endlich auch das dritte Foto-Rätsel auf. Es ist Afrob!
Am Freitag ist sein neues Album 'Der Letzte seiner Art' erschienen. Da sagt er zwar wenig Konkretes zu Umweltfragen, aber trotzdem wird er nicht 'Müde', für eine bessere Welt zu kämpfen. Er knüpft halt eher an den Lyrics des gleichnamigen Stücks an, das er vor Jahren mit Lisi aufgenommen und später dann für den Sampler 'Move Against G8' zur Verfügung gestellt hat: "Ich hab 'n Auftrag, dass ich diesen Song schreibe./ Ich hoffe, dass ich voller Wut auch bei dem Song bleibe./ Es geht nicht um Glauben, schwarz oder weiß./ Es geht immer mehr um arm oder reich."
Soziale Gerechtigkeit interessiert ihn noch immer sehr. Neben Party-Tracks behandelt er in seinen Songs daher auch Themen wie die aktuelle Wirtschaftskrise oder den Erfolg von Obama. Und im Interview outet er sich zwar nicht gerade als Umweltaktivist, aber den einen oder anderen Hinweis, was jeder für einen nachhaltigeren Lebensstil machen kann, gibt er doch.
Checkt einfach mal: http://www.holk.tv/2009/09/04/afrob-letzten-seiner-art-erhalten/
Jetzt kommt der zweite Teil zum Bilderrätsel: Zur Veröffentlichung seiner neuen CD ’Wir Kinder vom Bahnhof Soul’ habe ich Jan Delay getroffen – und ihn dafür gewinnen können, Farbe zu bekennen.
Welche Farbe könnte ihm wohl gefallen? Die Lyrics von 'Rave Against The Machine' geben da einen deutlichen Hinweis: "Und sie kommen und sie fragen: Ey, sag mal, wofür steht dein Name?/ Ich sag: schwarze Mukke, schwarzer Block, schwarzer Humor und schwarze Zahlen."
Also habe ich ihm zum Interview ein kleines Geschenk in Form eines schwarzen Blocks mitgebracht. Wieso, weshalb, warum seht ihr im Video unter: http://www.youtube.com/watch?v=TE64ojeedsM
Und wer mehr über seine Einstellung zu strategischen Konsum, den inneren Schweinehund und möglichen Ungereimtheiten erfahren will, liest am besten mal das ausführliche Interview unter www.holk.tv
Hier ist sie – die erste Auflösung, welche Interviews Euch demnächst vom HolK erwarten. Die netten Herren hinter den bunten Masken sind Larsito, Itchyban und Don Cali von Culcha Candela.
In wenigen Wochen erscheint ihr neues Album 'Schöne Neue Welt'. Auf der gleichnamigen Single verbreitet die Crew nicht nur gute Laune, sondern hält der Gesellschaft auch den Spiegel vor.
Im Interview unter http://www.holk.tv/2009/07/17/culcha-candela-arbeiten-intensiv-an-einer-... erklären die Jungs, worum es in dem neuen Lied geht.
Bye, HolK

Kinder, wie die Zeit vergeht! Am 10. Juli 2008 hat der unglaubliche HolK hier seinen ersten Blogeintrag angelegt. Das Ziel war dabei klar ins Auge gefasst: Umweltschutz unterhaltsam zu präsentieren, also „Ecology" mit „Entertainment“ als „Ecotainment“ zu vereinen.
Daran hat sich seitdem auch nichts geändert. Nur die Art und Weise, wie diese Aufgabe bewältigt werden könnte, hat sich über die Zeit weiterentwickelt.
HolK stellt noch immer grüne Helden vor, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Aber inzwischen dokumentiert er seine eigenen Aktionen auch mit kleinen Eco-Spots.
Als Vorgeschmack auf das, was da noch kommen wird, seht Ihr auf dem Bild, wen HolK in letzter Zeit getroffen hat. Mehr wird noch nicht verraten.
Nur eines kann hier schon versprochen werden: Demnächst folgen noch richtig coole Sachen.
Da gratulier ich natürlich von ganzem Herzen - gut dich auf Amazee zu haben! Grüsse vom HolK Groupie

Zum Superwahljahr hat Utopia.de, das Internetportal für strategischen Konsum, eine neue Artikel-Serie gestartet: Utopia fragt, Politiker antworten! Wenn er gefragt wird, antwortet aber auch gerne der grüne HolK.
Und siehe da, es gibt sogar eine Frage, die gerade an alle Utopisten gestellt wurde: „Womit haben Sie angefangen? Was war Ihr erster Schritt in ein nachhaltigeres Leben? Lassen Sie es uns wissen mit einem selbst gedrehten Video! Die schönsten, bewegendsten oder witzigsten Kurzfilme unserer Utopisten möchten wir in unserem neuen Utopia TV-Kanal präsentieren.“
Genau genommen liegt der erste Schritt in ein nachhaltigeres Leben schon einige Jahrzehnte zurück. Mülltrennen konnte HolK schon als Kleinkind. Aber da es anscheinend immer noch genug Menschen gibt, denen das schwer fällt, zeigt er gerne noch mal, wie es geht.
Und damit Schritt für Schritt eine richtige Bewegung entsteht, werden gleich noch zwei weitere Möglichkeiten präsentiert, wie ein nachhaltigeres Leben zu erreichen ist. Schaut doch mal rein, wie HolK sein Rad superheldenmäßig zum „HolK-Mobil“ aufmotzt und die leider kläglichen Ergebnisse einer Guerilla-Gardening-Aktion vorführt. Schließlich sind ja nur seine Haare grün, und nicht der Daumen.
Utopia hat es trotzdem so gut gefallen, dass es gestern in einem eigenen Artikel vorgestellt wurde, siehe hier: http://www.utopia.de/magazin/menschen-video-aktion-utopisten-der-ecotain...

Heute war es soweit – die Gewinner des Wettbewerbs 'Sei ein Futurist' wurden offiziell bekannt gegeben. Schön ist, dass sogar mehr als die angekündigten 1.000x1.000 Euro verteilt werden. Und noch schöner für den unglaublichen HolK ist, dass er auch zu den ausgezeichneten Projekten gehört.
Ziel von 'Sei ein Futurist' ist es, junge Menschen dazu anzuregen, sich nachhaltig für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren. Mit dem Konzept, Umweltschutz unterhaltsam zu präsentieren, ist HolK also auf dem richtigen Weg.
Auf dem heutigen Sommerfest des Bundespräsidenten 2009 stellten sich ausgewählte Gewinnergruppen vor. Die "Natures Pirates" zum Beispiel möchten graue, anonyme Betonstädte in grüne und lebendige Lebensbereiche verwandeln und pflanzen dazu Blumen auf bisher kahle Flecken Erde in Großstädten. Guerilla Gardening? Findet HolK super! Guckt euch doch bei Gelegenheit einfach mal das Video über seine Vision zum weltgrößten Park an: http://www.youtube.com/watch?v=Ploug9_u43U
Parallel dazu zeigten mehr als 50 Berliner Projektgruppen in sieben dm-Märkten in der Hauptstadt, wie sie zu mehr Nachhaltigkeit beitragen wollen. Auch HolK nutzte die Chance, seine Idee auf diese Weise vorzustellen.
In einer Pressemitteilung zu dem erfreulichen Ereignis sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission: „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Gewinner unserer Initiative 'Sei ein Futurist!' nun direkt bei der Deutschen UNESCO-Kommission um die Auszeichnung 'Offizielles Projekt der UN-Dekade, Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014' bewerben würden.“
Okay, wird gemacht!

Am 7. Juni 2009 war es endlich soweit – Berlin gehört den Radfahrern. Während die Autofahrer ihre Fahrzeuge stehen lassen müssen, schwingt sich der Rest aufs Rad und erobert die Autobahn. Da darf der HolK natürlich nicht fehlen. Begleitet von Filmemacher Albert Heiser sattelte er seinen Drahtesel, den er mit einer eigenen Maske zum HolK-Mobil aufgemotzt hat.
Zuerst zeigt HolK, was eigentlich mit den ganzen Autos passiert: Abwracken auf hohem Niveau! Dabei ist natürlich klar, dass sich nicht alle freiwillig von ihren Fahrzeugen trennen wollen. Aber wie das Video beweist, setzen unsere grünen Freunde und Helfer, die Polizei, die neue Autofreiheit rigeros durch.
Zu sehen gibt es allerhand – zum Beispiel abgesperrte Autobahnen, ehemalige Kraftfahrer mit CO2-Ballons für den langsamen Entzug, mächtige Fahrradstaus und einmalige Tunneldurchfahrten.
Und wenn es nach dem HolK ginge, dürfte es nicht nur bei der größten autofreien Stadt der Welt bleiben... Deutschland, einig Fahrradland!
Doch nun genug geredet. Überzeugt euch am besten selbst, wie gut Berlin autofrei funktioniert: http://www.youtube.com/watch?v=h0efp4687Zs

Der grüne HolK war mal wieder unterwegs für mehr Umwelt- schutz und Nachhaltigkeit. Diesmal hat er sich aufgemacht, seine Vision für Tempelhof einfach mal schnell in die Realität umzusetzen.
Seit dem 30. Oktober 2008 dürfen keine Flugzeuge mehr den Berliner Flughafen Tempelhof nutzen. Was mit dem riesigen Gelände (über 3,8 Hektar) zukünftig geschehen soll, haben schon einige Architekten vorgeschlagen.
Auch das Aktionsbündnis „Be 4 Tempelhof“ hat sich so seine Gedanken zu dem Ganzen gemacht. In einem bezirkinternen Bürgerentscheid soll am 7. Juni 2009 über den Vorschlag abgestimmt werden, ob die Anlage nicht doch als „Ausweichflughafen“ reaktiviert werden könnte. Wieder täglicher Flugverkehr? NEIN, danke!
HolK hat sich lieber selber ein Bild gemacht und das Flugfeld am 12. Mai begutachtet, als die Tore für die interessierte Bevölkerung zum Gedenken an „60 Jahre Luftbrücke“ geöffnet wurden. Sein Fazit: Aus der „Mutter aller Flughäfen“ muss der „Papa aller Parks“ werden.
Momentan ist wohl der Englische Garten in München mit rund 3,7 Hektar die größte innerstädtische Grünanlage der Welt. Der Central Park in New York hat etwa 3,4 Hektar. Also kann der Central Garden Berlin zu DEM Aushängeschild der Stadt werden. Grüner ist keine!
Mit Blumenplakat, Schaufel, Pflanzensamen und Filmemacher Albert Heiser hat sich HolK deshalb aufgemacht, um gleich mal den weltgrößten Park zu eröffnen. Bloß blöd, das zwischen ihm und dem großen Grün noch ein Stacheldrahtzaun stand. Wie er dennoch mit etwas Guerilla Gardening unermüdlich an der Umsetzung seiner Utopie gearbeitet hat, seht ihr im neu erstellten Videochannel unter:
http://www.youtube.com/holktv
Das Interview mit Jan Delay (siehe mehr dazu unter http://www.amazee.com/node/2131/magazine/widget/3/view/10507 im Blog) hat HolK genutzt, um den Chefstyler gleich mal für die Aktion "Coal for Obama" zu gewinnen. Worum es da geht? Seht selbst!



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