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    Azo-Farbstoffe, die vor allem in Süssigkeiten und Getränken enthalten sind, werden in Zukunft in der EU mit einem Warnhinweis versehen. Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert, dass diese Deklarationspflicht auch in der Schweiz so rasch wie möglich verbindlich vorgeschrieben wird.

    Sie sind süss, knallbunt – und stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein: Alle jene Süssigkeiten und Süssgetränke, aber auch Puddings oder Glaces, welche sogenannte Azofarbstoffe enthalten, sollen Allergien auslösen oder Hyperaktivität bei Kindern verstärken. Dies zeigte erst kürzlich eine Studie der Universität Southampton auf. Diese Farbstoffe haben aber seit langem einen schlechten Ruf. So war der Farbstoff Tartrazin bis zum Jahr 2002 in der Schweiz nicht zugelassen.

    Für die Stiftung für Konsumentenschutz ist es nahe liegend, in diesem sensiblen Bereich – die Produkte mit Azo-Farbstoffen werden mit Vorliebe von Kindern und Jugendlichen konsumiert – das Vorsorgeprinzip walten zu lassen und sie von der Liste der zugelassenen Zusatzstoffe zu streichen.

    Das Bundesamt für Gesundheit wollte die Resultate der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die entsprechenden Massnahmen abwarten und nicht im Alleingang aktiv werden.

    Im Juni hat das EU-Parlament und der Ministerrat beschlossen, dass die Lebensmittelfarbstoffe E 102, E 104, E 110, E 122, E 124 und E129 mit einem Hinweis gekennzeichnet werden müssen. Für die SKS ist dies ein guter Kompromiss, damit diese Farbstoffe bald einmal verschwinden: Kein Hersteller wird sein Produkt auf Dauer mit „Dieses Produkt enthält Substanzen, die Allergien oder Konzentrationsstörungen auslösen“ kennzeichnen wollen.

    Im Zusammenhang mit dem Cassis-de-Dijon-Prinzips hat der Bundesrat beschlossen, die Zusatzstoff-Liste der EU vollständig zu übernehmen. Die SKS verlangt aber auch auf der anderen Seite den Nachvollzug des EU-Rechts, damit die Konsumentinnen und Konsumenten auch von einer Verbesserung durch die Übernahme von EU-Recht profitieren können. Aus diesem Grund hat die SKS das Bundesamt für Gesundheit aufgefordert, die notwendigen Schritte für die Übernahme der Kennzeichnungspflicht von Azo-Farbstoffen einzuleiten und die Kennzeichnung rasch einzuführen.

    Quelle: http://www.konsumentenschutz.ch/medienmitteilungen/archive/2008/07/01/ke...


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    1 kg Mehl im Messbecher und 0,5 kg auf der Waage; das ist die Menge an Zusatzstoffen, die jeder Bürger im Jahr zu sich nimmt

    80% der heutigen Nahrungsmittel werden industriell verarbeitet. Im Durchschnitt nimmt jeder Bürder pro Tag 4g Zusatzstoffe wie Aromen, Farbstoffe, Mundfühlregulatoren, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Stabilisatoren zu sich. Das sind 1,5kg pro Jahr!

    Das Ziel der Industrie: Billige Lebensmittel, die fast identisch schmecken wie hochwertige. Was an Geschmack fehlt, wird chemisch ersetzt. Unser Appetit wird dadurch vollkommen verwirrt.

    Aber die Industrie beginnt nicht erst bei der Verarbeitung. Man spricht auch von der industriellen Landwirtschaft. Seit der Einführung von Kunstdünger wachsen Pflanzen um ein Vielfaches schneller. Tomaten werden auf Glaswolle gezogen. Die Nährstoffe liefert ein Chemiecocktail. Dieser enthält auch gleich alles, was notwendig ist, um entstehende Probleme durch die artfremde Zuchtmethode auszugleichen. Aber auch die „normalen“ Pestizide sind ein enormes Problem. Viele davon sind hormonell wirksam, was bedeutet, dass sie wie ein körpereigener Botenstoff wirken. Dadurch greifen sie in die interne Funktionsweise des menschlichen Organismus massiv ein.

    Was haben industriell produzierte und veränderte Lebensmittel mit Übergewicht zu tun? Der Zusammenhang ist verblüffend deutlich: Weltweit steigt die Zahl der Übergewichtigen. Und zwar genau dort und in dem Ausmaß, wo und wie industrielle Lebensmittel konsumiert werden – in den so genannten Industrienationen.

    Hier eine Übersicht des Anteils von Übergewichtigen in den 80er Jahren und heute:
    USA: 14,5 % -> 31 %
    Großbritannien: 8,5 % -> 23 %
    Brasilien: 7 % -> 19 %
    Deutschland: 11 % -> 19 %

    In China hat sich die Anzahl fettleibiger Kinder in den letzten 10 Jahren sogar verfünffacht.

    Auszug aus dem Buch 'Leben ohne Diät' von Horst Klier. ISBN: 978-3-8334-3658-1

    via: http://www.leben-ohne-diaet.de/text/buch/die-entdeckung/der-verwirrte-ap...


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    -> Auszug: "Im Rahmen einer eigenen Kampagne kämpfen die großen Lebensmittelkonzerne gegen die Ampelkennzeichnung. foodwatch zeigt, warum die beteiligten Unternehmen so große Angst vor der Ampel haben: Für ihre Frühstücksflocken und Kinderjoghurts würde es rote Punkte nur so hageln. foodwatch hat 32 Kinderlebensmittel mit der Ampelkennzeichnung versehen." Fazit: "So gut wie alle Kinderprodukte sind übersüßt! Den höchsten Zuckerhalt weisen Kellogg's Smacks auf, die mit 43 Gramm pro 100 Gramm fast zur Hälfte aus Zucker bestehen."

    -> "Vollkorn-Garantie" für Zuckerbomben
    -> So tricksen die Hersteller

    via: http://foodwatch.de/e10/e13946/e15289/#Fotostrecke
    -> http://www.youtube.com/watch?v=36wwNhYlAfc


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    Unabhängige Produktinformationen durch Strichcodes

    Der Markt, in dem wir konsumieren, funktioniert ähnlich wie eine Demokratie. Nur was gekauft wird, kann weiter produziert werden. Mit jedem Produkt, das wir kaufen, geben wir unsere Stimme ab und sagen: «Ich unterstütze dieses Produkt und möchte, dass es weiter hergestellt wird.»

    Die Wenigsten wissen dabei, ob das Produkt gut für ihre Gesundheit oder unschädlich für die Umwelt ist. Mit unserer Wahl unterstützen wir auch alles, was hinter einem Produkt steht: Die Verwendung von Inhalts-, Zusatz- und Rohstoffen, die Verpackung, das Produktionsverfahren und den Produktionsstandort, den Transport, das Abfall- und Recyclingmanagement, die Werbung, die Anstellungsbedingungen, usw. Wir unterstützen Unternehmen in ihrem Umgang mit Menschen, der Gesellschaft und der Umwelt.

    Um mit unserem Konsum eine Welt mitzugestalten, die unseren Bedürfnissen und Idealen entspricht, müssen wir wissen, was in und hinter den Produkten steckt. Viele Hintergrundinformationen zu Produkten und Herstellern sind vorhanden. Es ist jedoch sehr zeitaufwendig, sich einen Überblick zu verschaffen. Codecheck versucht diesen Zeitaufwand zu reduzieren. Die Webseite verknüpft Informationen verschiedenster Organisationen an einem Ort und macht neue Informationen zugänglich. So gewinnen Sie schnell ein Gefühl für die Philosophie hinter einem Produkt und dessen Herstellung.

    Codecheck ist ein Nachschlagewerk für den Konsumenten.

    Text: http://www.codecheck.ch/About/page.pag


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    http://burgerbewegung.de
    http://foodwatch.de

    -> Auszug: "Täglich essen allein in Deutschland 2,4* Millionen Menschen bei McDonald’s. Für sie werden jeden Tag mehr als 100.000* Kilogramm Rindfleisch zu Burgern verarbeitet, das von Kühen stammt, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert werden. McDonald’s redet sich heraus, Gentechnikpflanzen in Futtermitteln ließen sich nicht vermeiden. Das ist falsch! foodwatch hat bewiesen: Es gibt genügend Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Pflanzen auch für McDonald's. Dennoch hat McDonald’s keinen einzigen Hamburger ohne Gentechnik im Angebot. Das können Sie ändern! Ganz einfach: Unterstützen Sie die Burgerbewegung von foodwatch. Fordern Sie McDonald’s auf, Hamburger ohne Gentechnik anzubieten! * Zahlen von McDonald's Deutschland"


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    Lebensmittel sollen Farbe bekennen

    http://foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/index_ger.html


    -> Auszug: "Die Farben Rot ("Nur in kleinen Mengen hin und wieder verzehren."), Gelb ("Es ist o.k., es häufiger zu essen." ) und Grün ( "Eine gesunde Wahl") weisen auf den Gehalt an Fett, Zucker und Salz hin. Der deutsche Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer setzt sich auf europäischer Ebene jedoch für eine schwer verständliche Kennzeichnung mit Zahlen und Prozentangaben ein - ganz nach den Wünschen der Industrie. [...] Die Zahlenangaben beziehen sich auf unterschiedlich große Portionen und den vermuteten Tagesbedarf einer erwachsenen Frau. Wer eine andere Portionsgröße wählt oder einen anderen Tagesbedarf hat, muss die Werte kompliziert zweifach umrechnen."


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    Take Away - Essay

    Designsammlung
    Museum für Gestaltung ZH

    von Walter Leimgruber

    http://gamedesign.sttz.ch/wp-content/uploads/2007/12/layout2_web.pdf

    -> Auszug: «1970 kaufen Amerikaner für etwa sechs Milliarden Dollar Fast Food, im Jahr 2000 für über 110 Milliarden. Das ist mehr, als sie für höhere Bildung, Computer, Software oder Autos aufwenden, mehr als sie für Filme, Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Videos und Musikaufnahmen zusammen ausgeben.»


    Empfehlenswerter Artikel über Zusatzstoffe in Lebensmittel via stern.de
    http://www.stern.de/wissenschaft/ernaehrung/:Lebensmittel-Zusatzstoffe-E...

    Gummibärchen & Co. sind bunt - und schädlich via Ktipp
    http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1021011/Gummibaerchen_

    Mäßige Noten für Fußnoten: http://www.verbraucher.org/verbraucher.php/cat/40/aid/1153/title/M%E4%DF...

    NZZ Folio 02/93 - Techno-Food: http://www.nzzfolio.ch/www/61554707-6925-4a17-854b-b42244d0559d/showbook...


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    §9 Absatz 6: Angaben sind gut sichtbar, in leicht lesbarer Schrift & unverwischbar anzugeben [...] bei Abgabe von Lebensmitteln in Gaststätten auf Speise- & Getränkekarten [...]
    §10: Nichtkennzeichnung ist Straftat

    Zusatzstoffzulassungsverordnung (ZZulV): http://bundesrecht.juris.de/zzulv_1998/index.html

    Es gibt rechtlich nur eine einwandfreie Möglichkeit die Karte ohne Fußnoten zu erhalten: Ausschließlich Produkte ohne kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe verwenden.
    So einfach ist das ;)

    via: http://www.speisekarten-seite.de/menu/blog/show-entries.asp?entryID=2769


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    Vom E 250 aus der Wurst nehmen nach EU-Liste Kinder weit mehr zu sich, als ihnen gut tut: Die akzeptable Tagesdosis, der ADI-Wert („Acceptable Daily Intake“), wird bei Kleinkindern unter 3 Jahren um bis zu 360% überschritten. Vor allem bei Farbstoffen ist die tägliche Dosis erschreckend hoch: Frühe Studien, die bei der Zulassung von Chemikalien zugrunde gelegt wurden, nahmen einen durchschnittlichen Verzehr von 25 Milligramm Farbstoffen bei Kindern an. Mittlerweile aber kommen die Kleinkinder nach den EU-Daten auf eine Tagesdosis von bis zu 560 Milligramm.

    –> 1/2 Gramm hirnwirksamer Chemikalien pro Tag!

    Farbstoffe haben nachweislich Wirkungen auf Hirnfunktionen: Bei 100 Milligramm Farbstoff Tartrazin zeigen in einer Untersuchung 34% der Test-Kids einen Abfall in der Leistungsfähigkeit. Bei einer Studie mit 43 Kindern, reagierten 25 auf Tartrazin: Sie waren reizbar, ruhelos, zeigten Schlafstörungen. Die Farben wirken offenbar direkt im Gehirn: Das hübsche Pink etwa, das beim Chemiemulti BASF unter dem Namen Basovit (E127) erhältlich ist, bremste in einer Studie die Aufnahme aller getesteten Neurotransmitter.

    Eine Befragung von 486 hyperaktiven Kindern an der Universität (Britischen Grafschaft Surrey) ergab, dass 60% aller Zappelphilippe von Verhaltensproblemen berichteten, wenn sie synthetische Lebensmittelfarben zu sich nahmen. Die meisten Reaktionen zeigten sich nach Genuss der Farbstoffe E102 (Tartrazin) und E 110 (Gelborange). Namentlich Tartrazin hatte erhöhte Hyperaktivität und Aggressivität zur Folge. [...]

    E 200, Farbstoff (Smarties)
    E 102, Tartrazin, Farbstoff (höchst allergenes Potential)
    E 210, Benzoesäure, Konservierungsstoff (Gurkenscheibe im Hamburger von McDonald's)
    E 250, Natriumnitrit (oft in Würsten)

    Eine Umstellung der Ernährung kann darum zu erstaunlichen Erfolgen führen. 140 von 314 Schüler fühlten sich deutlich besser, teilten Eltern und Lehrer hinterher mit: „Die meisten nahmen eine Verbesserung im Verhalten wahr“. „Sie sagten, die Kinder wurden ruhiger und gelassener und vor allem das Lehrpersonal beobachtete eine Verbesserung im Aufmerksamkeitsniveau der Kinder.“

    Zahlreiche Studien belegen den Nutzen solcher Diäten. Die Erfolgsquote liegt zwischen 70-90% und damit im gleichen Bereich wie Ritalin. Der Schweizerische Arbeitskreis Ernährung und Verhalten kam sogar auf eine Erfolgsquote von 94%.

    via http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Gesundheit/Farbstoffe_Hyperaktivitaet....


    um was geht's?

    Jeder soll wissen dürfen, was er bestellt und konsumiert. Es ist kein Geheimnis mehr, dass sich viel Ungesundes in Nahrungsmitteln verbirgt. Nicht nur für Allergiker ist dies gefährlich!

    Wir wollen TRANSPARENZ in Restaurants in Bezug auf Zusatzstoffe, GVOs (gentechnisch veränderte Lebensmittel), Allergien und Fleischdeklaration. Weitere Infos unter Talk / Wiki / Sponsoren ...

    Helfe mit, werde Mitglied & schenke Rating-Sterne!

    nächste schritte?


    ANALYSE

    a) Transparenz-Kategorien
    - Gentechnisch veränderte Organismen: Ja / Nein
    - Fleischdeklaration: Ort / Haltung
    - Zusatzstoffe: Gruppe / Gefahrenstufe
    - Allergieninformationen: Gruppe
    - ???

    b) Bereits vorhandene Transparenzler/Zertifizierer
    - Wo
    - Wie
    - Deren Nutzen

    c) Aktive Konsumenten?
    - Allergiker
    - Vegetarier
    - Sich biologisch Ernährende
    - Sich bewusst Ernährende

    d) Vorhandene Transparenz - Restaurants
    - Hiltl (Zusatzstoffe)
    - Les Halles (Bio)
    - Tüfi (Bio)

    was war los?

    was ist los?


was ist drin? e110 & co.

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Goal: Kennzeichnung von Lebensmitteln in Restaurants
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