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21 Personen hatten sich angemeldet, 15 waren tatsächlich da. Zum Teil hatte die Grippe zugeschlagen. Organisiert wurde das Ganze hervorragend durch Arianne Mellenthin (http://www.pakka.ch), Christine Hinnen (http://www.woertlich.ch) und Martin Fritsche (http://www.martin-fritsche.ch) Die Teilnehmenden kamen aus den unterschiedlichsten Branchen und unterschiedlichsten Gründen, aber eines hatten sie gemeinsam: sie ware unzufrieden mit der Art und Weise, wie Kommunikation und Werbung heute betrieben werden.
Nach einer einleitenden Ansprache durch Peter Metzinger, einer Kennenlern-Runde, bei der Martin das Thema eines jeden auf den Punkt brachte, und Instruktionen durch Moderator Martin Fritsche, ging es gleich an die Sache.
Gearbeitet wurde nach der FlowTeam-Methode. Jeder, der ein Thema hatte, schrieb es auf eine Flipchart und hängte diese an die Wand. Andere gesellten sich dazu und lieferten ihren eigenen Input. Teilweise ging es hoch hin und her.
Am Ende fasste Martin die Ergebnisse auf einem Output-Flipchart zusammen. Besonders interessant war es zu sehen, wie man gar nicht erst versuchte, spezielle Lösungen für die bestehenden Probleme auszuarbeiten, sondern heftigst darüber diskutierte, wie sich Campaigning von anderen Methoden abgrenzt. Wie wenn es selbstverständlich wäre, dass Campaigning die, oder eine Lösung sein kann. Spannend...
Als erste Erkenntnis stand da "Kommunikation ist messbar". Das bringt es eigentlich auf den Punkt. Würde man Kommunikationserfolge und -misserfolge ernsthaft messen, würde man schnell sehen, was klappt und was nicht. Es würde eine Art natürliche Auslese einsetzen, und der Rest würde sich von selbst ergeben.
Der Workshop ging bis um 22:30. Danach waren alle am Ende ihrer Kräfte. Eine Aufarbeitung der Ergebnisse steht noch bevor. Sie findet im Rahmen des nächsten pro:campaigning ERFA-Abends am 27. Januar 2010 statt. Um eine Einladung zu erhalten, ist es unabdingbar, pro:campaigning-Mitglied zu sein: http://www.procampaigning.org oder einfach email an info@procampaigning.org
Der Big Bang Strategic Communication findet am kommenden Montag, 21.12.2009 um 19:00 Uhr im Technopark Zürich statt.
Lageplan und Wegbeschreibung: http://www.technopark.ch/pdf/lageplan_d.pdf
Zürich, 9. Dezember 2009 – "Kommunikationsspezialisten aller Disziplinen, vernetzt euch!" Mit diesen Worten ruft der Branchenverband pro:campaigning zum Treffen all jener auf, die etwas gegen den Mangel an strategischem Denken in der Kommunikationsbranche tun wollen.
Die Vorweihnachtszeit - festlich, apérolastig, fröhlich - ist für den Startschuss für die disziplinenübergreifende Plattform mehr als geeignet: In der Kommunikationsbranche gibt es nämlich nichts zu feiern. Was die Initianten allerdings keineswegs daran hindert, eben dies zu tun.
Deshalb treffen sich interessierte und engagierte kluge Mit- und Querdenkende am Montag, 21. Dezember 2009, dem Tag der Wintersonnenwende, um 19 Uhr zum "Big Bang Strategic Communication" in Zürich. Der Ort des Treffens wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach Anmeldeschluss am 14. Dezember mitgeteilt.
Also los, liebe Kommunikationsprofis und sonstigen Visionäre – nicht jammern und wertvolle Energie verschwenden, sondern handeln und gemeinsam für mehr strategisches Denken in unserer Branche sorgen!
Letzten Montag trafen sich Ariane, Christine und Martin im Rahmen des monatlichen pro:campaigning ERFA-Abends, um den 21.12. zu planen. Leider konnte ich nicht teilnehmen, weil ich mit Schweinegrippenverdacht zuhause bleiben musste. Martin wird den 21.12. mit Hilfe der FlowTeam-Methodik moderieren. Heraus kam Folgendes, ich zitiere aus seinem email:
«lso das Meeting gestern war ausgesprochen sympathisch und engagiert. Christine und Ariane sprudeln ja nur so von Ideen! Also dran bleiben, Leute infizieren!
Ich bin gerade dabei, etwas auf Peters FB-Wall hochzuladen, aber die Technik macht mir gerade einen Strich durch die Rechnung. Darum jetzt halt ganz privat per E-Mail.
Es gibt vier prioritäre Tätigkeitsfelder:
1. Medienmitteilung
Wir wollen die Fachmedien, aber auch Interessengruppen im Bereich Kommunikation anschreiben und auffordern, zum BigBang zu kommen. Diese MM soll ästhetisch und inhaltlich aktivierend sein.
Ich schlage vor, Christine übernimmt für die Texterei und die Gestaltung den Lead. Heisst, Du forderst Hilfe ein, wo Du sie brauchst!
Der Teasing Title lautet: ES GIBT NICHTS ZU FEIERN!
2. Teaser
Auf der Basis des MM-Konzepts wollen wir einen Teaser gestalten. Das ist ein Plakat mit (sagen wir mal) 10 provokanten Thesen wie "Marketing-Leitung outsourcen!" oder "Spenden statt werben". Die Tonalität ist "super seco". Wir kamen zum Schluss, in so einer Art Blaupausen-Ästhetik zu arbeiten. Klasse! Diese Plakate schlagen wir bei Spitzenagenturen und wenn wir können auch bei Headquarters von grossen Firmen an. Dieses Layout liesse sich auch für einen pdf-Flyer umbauen, den man verschicken kann.
3. Virale Mobilmachung
Wir müssen so viele Leute wie möglich für diesen Anlass mobilisieren, damit wir eine kritische Masse erreichen. Multiplikatoren, Multiplikatoren, Multiplikatoren!
4. Open Space
Ich würde gerne einen Open Space machen, ein Revolutions-Gathering. Ort: Ich versuchs mal beim Dolder Grand, weil ich da die Leute kenne (die seeeehr kompliziert tun können, wenn sie wollen). Andere Locations müssten also noch überlegt werden.
So weit so schnell. Ich habe noch Erich Baumgartner in diese Mail kopiert. Er hat eine grosse Vergangenheit als u.a. MD von Lowe und Scholz & Friends und ist sicherlich interessiert, mit uns die Szene etwas aufzumischen ;-)»
Ich konnte Martin noch nicht erreichen, um abzuklären, wo der Unterschied zwischen dem Open Space Teil und dem 21.12. ist, aber das klären wir dann noch. Jedenfalls bin ich beeindruckt, was die drei dort ausgeheckt haben. Nun braucht es aber auch aktive Unterstützung!
Die Fotos von den Flipcharts habe ich unter "Files" hochgeladen. Zusätzlich werde ich sie noch in die Bildergallerie laden.
Mittlerweile sind schon eine Menge provokativer Aussagen zusammengekommen, die ich nun ins Diskussionsforum stelle. Es sind alle aufgefordert, weiteren Input zu liefern!
Und bitte ladet noch weitere Leute ein. Je mehr, desto besser.
Projekt zur Förderung strategischen Denkens in der Kommunikationsbranche
Zürich. Der Branchenverband pro:campaigning ruft zum Treffen all jener auf, die einen Mangel an strategischem Denken in der Kommunikationsbranche beklagen. Nach Angaben des Verbands nehme die Unzufriedenheit immer mehr zu. Die Kritiker seien aber untereinander zu wenig vernetzt und fühlten sich oft mit ihrer Kritik alleine. Um die Vernetzung zu fördern und gemeinsame Projekte zu ermöglichen, wurde auf der Online-Projektplattform amazee.com das Projekt “Strategic Communication” gegründet. Unterstützt wird unter anderem der Ruf nach mehr Messbarkeit von Kommunikationsdienstleistungen.
Die aktuelle Diskussion um die 100%-Geld-zurück-Garantie der Berner DREIZWEIEINS GmbH zeige nach Meinung von pro:campaigning vor allem die Verunsicherung in der Branche auf. Viele Agenturen verweigerten sich immer noch der Forderung nach Messbarkeit ihrer Leistung. Über die Gründe dürfe spekuliert werden. Das gleiche Phänomen gäbe es auch auf Seite der Auftraggeber. Auch hier scheue man sich häufig, den Erfolg messen zu lassen.
Gleichzeitig hätten ausgerechnet die Image-Macher-Branchen Werbung und PR selbst ein Image-Problem, weil deren Wirkung gar nicht oder falsch gemessen werde. Kommunikation gelte in vielen Unternehmen deshalb als Luxus, wo gleich am Anfang eingespart wird, wenn die Konjunktur einmal stockt. Es mangle nach Ansicht von pro:campaigning häufig auch noch an strategischem Denken in der Kommunikationsbranche – und zwar auf beiden Seiten der Zusammenarbeit. Viele, in der Zahl zunehmende Ausnahmen bestätigten zwar die Regel, aber es gäbe immer noch viel zu verändern.
Die schon seit Jahren im Raum stehende Forderung nach einem Paradigmenwechsel reiche nach Ansicht von pro:campaigning nicht aus. Es fehle an einem Bewusstsein für die Existenz geeigneter Modelle und an einer Art Impulsgeber, der Projekte anstossen und koordinieren könne. Die klassischen Branchenverbände seien anscheinend nicht in der Lage, die Branche von innen heraus zu erneuern. Dies zumindest das Fazit zahlreicher Gespräche mit Brancheninsidern. Auch die aktuelle Kritik an DREIZWEIEINS zeige dies. Der Hinweis auf den Kodex von Lissabon, der noch aus dem letzten Jahrtausend stammt, wirke einfach rückständig und nicht lösungsorientiert.
Viele Auftraggeber wünschten sich heute eine Messbarkeit von Kommunikationsdienstleistungen sowie eine gewisse Erfolgsgarantie. “Wenn man ein Auto reparieren lässt, zahlt man ja auch nicht einfach nur für Stunden, sondern dafür, dass es nachher läuft. Man stelle sich einmal vor, der Mechaniker verweigere mit dem Hinweis auf einen merkwürdigen Kodex dem Kunden eine Überprüfung der Reparatur. Absurd!”, so pro:campaigning-Präsident Peter Metzinger.
Die meist hinter vorgehaltener Hand geäusserte Kritik trifft mal die Auftraggeber, mal die Agenturen. Auf beiden Seiten herrsche gleiche Unzufriedenheit, auf beiden Seiten würden Hausaufgaben nicht gemacht. Um dies zu ändern, ruft der Verband nun alle Unzufriedenen zum “Big Bang Strategic Communication” auf. An diesem ersten Initialtreffen sollen Ziele, Lösungsansätze und Massnahmen zur Veränderung der Situation diskutiert werden. Ausserdem können sich hier die Gleichgesinnten treffen und einander kennenlernen. Um die Arbeiten zu koordinieren, wurde auf amazee.com eine Projektplattform eingerichtet: www.amazee.com/strategic-communication
Unzufrieden damit, wie Unternehmens-kommunikation und Werbung heute funktionieren? Dann ist dies hier die richtige Plattform. Wir wollen all diejenigen vernetzen, die etwas tun wollen, um den vielbeschworenen, notwendigen Paradigmenwechsel tatsächlich herbeizuführen. Wir wollen die Probleme identifizieren und beim Namen nennen. Wir werden Lösungen suchen und uns Ziele setzen. Und wir werden gezielt Projekte starten, die den Paradigmenwechsel beschleunigen. Unsere Vision ist es, dass Kommunikation den Stellenwert bekommt, den sie verdient: als strategische Führungsaufgabe, die ganz weit oben angesiedelt ist. Das bedingt aber andererseits, dass Kommunikation ihren Wert beweisen muss, und nur noch dann kommuniziert wird, wenn damit auch konkret etwas erreicht werden kann. Lieber zielorientiert nichts tun, als mit den falschen Instrumenten die falschen Botschaften an die falsche Zielgruppe kommunizieren. Mehr Leidenschaft für Wirksamkeit! Am 21.12.2009 werden wir in der Schweiz das erste Treffen organisieren. Treten Sie unserer Gruppe bei. Jetzt gleich.




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