Der unglaubliche HolK Alliances Public

Mit Ecotainment die Welt verändern, indem Popkultur und Umweltschutz miteinander verknüpft werden
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  • Category   Environment & Nature
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  • Headquarters   12103, Berlin, Germany
    Grüne Helden braucht das Land!
    Es gibt viele Superschurken da draußen – und Helden, die sie bekämpfen. Eine der größten Gefahren ist aber, dass sich die Menschen durch die Zerstörung ihrer Umwelt die eigene Lebensgrundlage entziehen.

    Da wird schnell klar: Grüne Helden braucht das Land!

    Darum präsentiert HolK Umweltschutz unterhaltsam. „Ecology" wird mit „Entertainment“ zu „Ecotainment“ vereint.

    Hier findet ihr die Helden, die unsere Welt verändern wollen. Wenn Clueso im Interview vom Bahnfahren schwärmt oder Schauspieler Brad Pitt in New Orleans ökologisches Bauen unterstützt, hat das doch Vorbildcharakter.

    Zudem dreht HolK kleine Spots darüber, wie viel Spaß die Rettung der Welt machen kann. Schritt für Schritt entsteht eine Bewegung. Geht doch!
    Wie könnt ihr HolK helfen?
    Ihr wollt helfen? Die einfachste Möglichkeit ist, mehr Aufmerksamkeit für die angesprochenen Themen zu schaffen. Bindet mich auf euren Facebook-Profilen ein (oben einfach den Button betätigen), gebt Kommentare ab, werdet "Mitglied", empfehlt Artikel (gerne auch die aus dem "Basis-Blog", siehe Kästchen oben in der Navi), ... es gibt viel zu tun!
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    Blog
    28.02.2010, Hol K, 0 Comments
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    Von München nach Meran, von Jutta Speidels Heimat zur Stadt ihres Lebensgefährten Bruno Maccallini, soll die Reise gehen. Allerdings nicht schnell mal mit dem Billigflieger, sondern – mit dem Rad. Der Weg ist das Ziel. Und das danach entstandene (Hör-)Buch der schöne Beweis dafür, dass nicht immer und überall Autos benötigt werden.

    „Wir sind dann auch mal weg...“, greift die Inhaltsbeschreibung auf der Box-Hülle den Titel des erfolgreichen Erlebnisberichts von Hape Kerkeling auf. Anders als bei dessen Erfahrungen während der Wanderung über den Jakobsweg ist die gerade im Februar 2010 erschienene Autorenlesung des Reise-Tagebuchs 'Wir haben gar kein Auto...' der beiden Schauspieler allerdings auch als umweltfreundliche Motivation für den Alltag zu gebrauchen.

    Wenn es zwei etwas ältere Personen um die 50 ohne wirklich große Vorbereitung und dafür mit unverzichtbarem Gepäck beladen relativ locker schaffen, rund 300 Kilometer über die Alpen mit dem Fahrrad zurückzulegen, sollten doch alltägliche Fahrten zur Arbeit oder Ähnliches eigentlich gar kein Problem darstellen und eine nahezu autofreie Stadt zumindest im Ansatz möglich sein.

    „Heulen könnte ich. Verfluchen, dass es überhaupt Autos gibt“, schimpft Jutta Speidel einmal. Zumindest in dem Moment, als sie bei dem Verkehr auf der Schnellstraße um ihr Leben bangt. Ganz ohne Auto geht es aber natürlich auch nicht immer. Und so gönnen sich die beiden Radler in Ausnahmefällen schon mal einen Shuttle-Service.

    Nebenbei ist der immer abwechselnd mal aus der einen, anschließend aus der anderen Perspektive erzählte Reisebericht noch eine anschauliche Darstellung, wie unterschiedlich Mann und Frau (oder Deutsche und Italiener?) alles so wahrnehmen. So meint zum Beispiel Bruno laut einer Bildunterschrift: „Ich bin nicht faul, ich bin nur langsam!“

    Alles in allem macht es Spaß, dem Paar bei seiner Reise über die Schulter zu schauen. Und die sieben Etappenbeschreibungen mit Grafiken im Booklet laden definitiv dazu ein, sich selber mal wieder auf den Sattel zu schwingen.

    Mehr Infos unter: http://www.dg-literatur.de


    23.02.2010, Hol K, 0 Comments
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    Am 26. Februar 2010 meldet sich Sebastian Hämer vier Jahre nach seinem Debüt ’Der Fliegende Mann’ mit ’Flugplan 2’ zurück. Also bitte Rauchen einstellen, anschnallen und den Blick auf (s)eine Welt genießen, die er mit seinen Songs auch schützen und verbessern will.

    In 'Dieses Mal' kritisiert Sebastian Hämer, dass wir Menschen mit unserer Neugier, Erfindungssucht und Größenwahn eigentlich mit allem zu weit gehen, uns selbst in unserem Treiben überschätzen und die Erde ausnehmen, bis sie nur noch eine leere Hülle ist. Wir haben haben leider diesen einen Traum, vor dem er uns warnt: „Die Welt für uns formen, das Leben zu studieren./ Setzen dabei neue Normen, um den Weg nicht zu verlieren./ Erfinden riesige Maschinen, ziehen Städte in die Luft./ Holen Schätze aus den Minen – und sind betört von diesem Duft.“

    Was er rät, um zum Beispiel nicht auf Mächtige und ihre 'Lippen Die Lügen' hereinzufallen, könnt ihr nachlesen unter: http://www.holk.tv

    22.02.2010, Hol K, 0 Comments
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    Vor zehn Jahren erschien das Debütalbum ’Pflanzenmensch’ von Meyah Don, dem selbst ernannten Öko-Rapper Nr. 1. Nach dieser langen Zeit und zwei weiteren Alben schafft er es, sich noch immer zu motivieren und mit dem vierten Werk ’Mit Herz Und Seele’ weiter für Mutter Natur zu kämpfen.

    „Das ist eine Herzensangelegenheit“, beschreibt der Berliner MC, wieso ihn dieses Thema immer wieder oder immer noch beschäftigt. "Ich liebe und verehre Mutter Natur und bin fasziniert von diesem komplexen und perfekten System. Da bleibt es nicht aus, dass ich mich textlich immer wieder damit befasse. Und meines Erachtens kann unserer geliebten Frau Mutter nicht genug Achtung und Respekt entgegengebracht werden.. .egal, wie viel oder wenig sich tut.“

    Wer denkt, das sei alles ’Ein alter Hut’, dem erklärt er im gleichnamigen Song gerne, wie er das sieht. Seiner Meinung nach ist das ständige Beharren auf dem gleich bleibenden Verhalten längst veraltet – und nicht die ständige Erinnerung daran, dass die Umwelt geschützt werden muss: „Zeigt Mutter Natur, dass ihr sie liebt, bei allem, was ihr tut./ Es reicht nicht immer nur zu sagen, es wird alles gut./ Keiner hat mehr Ruh, schweigt und hört ihr zu./ So bleibt alles, wie es immer lief. Es ist der alte Hut.“

    Auch kein alter Hut, sondern eine unterhaltsame Idee, seine Botschaft in anderer Form zu verbreiten, ist die Plantman-Saga. Im dritten Teil der Geschichte muss es der grüne Held gleich mit mehreren Gegnern aufnehmen. Trotz dieser phantasievollen Umsetzung gab und gibt es bei Meyah Don aber auch Stücke, die Wissen wie bei den Jungs von Rapucation realistisch vermitteln. Er findet es auf jeden Fall bemerkenswert, dass Rap so etwas kann: „Wenn es hilft, das Lernen für Schüler attraktiver zu machen – warum nicht? Ich schreibe meine Lieder zwar nicht unter dieser Maßgabe, sondern weil sie eben einfach so aus mir herauskommen. Wenn dann ein Lied wie ’Klimawandel’ im Erdkunde-Unterricht die Aufmerksamkeit steigert, ist das auf jeden Fall ein schöner Nebeneffekt.“

    Darüber hinaus ist Meyah Don sogar gerne bereit, zum Beispiel Öko-Organisationen die Möglichkeit zu bieten, im Rahmen seiner Konzerte aktiv zu werden und Info-Stände aufzubauen. Wobei er leider eher schlechte Erfahrungen gesammelt hat, was die Kooperation mit solchen Projekten angeht: „ Ich wollte den Verkauf der beiden letzten Alben mit Spendenaktionen für den Umweltschutz verbinden und bin von den von mir angesprochenen Organisationen einfach nicht ernst genommen worden. Die einen haben mich als Rapper sofort vorverurteilt und in die Schublade Proletenmusik gesteckt. Die waren nicht mal bereit sich die Mucke anzuhören. Den anderen war ich vielleicht zu unbekannt, als dass sie meinten, sich zurückmelden zu müssen. Diese Form der Ignoranz hat mich schon ein bisschen wütend gemacht. Ich werde denen nicht hinterher rennen. Wenn sie aber was auf meinen Konzerten machen wollen, können die das gerne tun.“

    Um hier auf der Seite nicht den Rahmen zu sprengen, gibt es noch mehr Statements von Meyah Don auf http://www.holk.tv zu unter anderen den Songs ’Ökorapper Nr. 1’, ’Was Wollen Wir’ und dem ’Plantman Dance’.

    Mehr Infos unter: http://www.myspace.com/meyahdon


    20.02.2010, Hol K, 0 Comments
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    Seit ein paar Monaten engagieren sich die Handwerkskammer Berlin, IHK, DGB und der BUND mit dem Online-Mitmach-Tool „Stadtvertrag Klimaschutz“ dafür, unter dem Motto „Tue Gutes, rede darüber und begeistere andere“ die Berliner für mehr Umweltschutz zu gewinnen. Und auch ich mach mit (siehe Foto)!

    Steve Walker, Kapitän der sehr erfolgreichen Eishockey-Mannschaft „Eisbären Berlin“, gab den Startschuß fürs erste Thema: Mobilität. Dass dabei andere Wege gegangen werden können, beweist er auch gerne am eigenen Beispiel. Er fährt schon seit Jahren ein gesponsertes Erdgasauto. Das Nonplusultra ist das zwar nicht, denn der Rohstoff ist ja ebenfalls endlich, aber immerhin emittiert er damit bis zu 25 Prozent weniger CO2 als mit einem Benzinmotor.

    Arne Koerdt, Mitglied des Vorstandes beim BUND Berlin, ruft über die Aktionsseite alle zum Mitmachen auf: „80 Prozent der Deutschen wollen nicht länger auf die Politik warten, sondern selber aktiv werden. Der Bereich Verkehr ist dafür ideal geeignet. Hier können wir alle jeden Tag einen Beitrag leisten.“

    Da möchte HolK natürlich helfen. Im eigenen Beitrag versucht er, die Leser zum Radfahren zu motivieren.

    Mehr Infos unter: http://www.stadtvertrag-klimaschutz.de

    12.02.2010, Hol K, 0 Comments
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    HolK und Winterschlaf? Nein danke! Der Schnee hat auch HolK dazu animiert, mal wieder ein Video zu drehen. Denn wer weiß schon, wie sich der Klimawandel in Zukunft auswirkt. Werden kommende Generationen überhaupt noch Schneemänner in Deutschland bauen können?

    Die möglicherweise vom Aussterben bedrohte Art hat jedenfalls – wie auch im Basis-Blog (siehe Navi-Button oben) angekündigt – vor ein paar Wochen gegen den Klimawandel demonstriert. Dabei präsentierten sie ihre Forderungen auf Schildern mit Aufschriften wie „CO2 – go home“ und „Klimawandel sucks“ .

    Hoffentlich nimmt sich das auch der Energiekonzern Entega zu Herzen, der selbst als Träger der Aktion aufgetreten ist. Zwar bietet er Ökostrom an, ist aber nur zum Teil nachhaltig und setzt auch bei anderen Angeboten weiterhin fossile Brennstoffe ein. Immerhin wird ausdrücklich auf Atomenergie verzichtet. Da sind sich also alle von Entega über die Schneemänner bis hin zu HolK einig: „Kernschmelze – Nein danke!“

    Das Video mit den Schneemännern findet Ihr unter: http://www.youtube.com/watch?v=XrZhkeo3fdY


    12.01.2010, Hol K, 0 Comments
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    Mitte Januar soll die neue CD von Dub Spencer & Trance Hill erscheinen. Auf 'Riding Strange Horses' präsentiert die Schweizer Dub-Band ihre Versionen von alten Gassenhauern wie 'Enter Sandman' von Metallica und 'Eisbär' von Grauzone. Dabei setzen sie mit ihrem Mut zur Reduktion auch Zeichen für eine bessere Welt. Hier ist weniger wirklich mehr!

    Die Idee, alle möglichen Meilensteine aus den letzten fünf Jahrzehnten zu covern, wurde durch Nicolai Beverungen zum 15-jährigen Jubiläum seines Labels 'Echo Beach' ins Rollen gebracht. Dub Spencer & Trance Hill entschieden sich aus einer Art Hassliebe heraus dafür, alte Jugendsünden zu verarbeiten. Einmal angefangen wurde daraus eine Art Selbstläufer, den Nicolai Beverungen zusätzlich damit befeuerte, dass er jede Menge Original-Stimm-Material organisierte, welches sie verwenden konnten.

    Andere Sachen wurden neu eingesungen wie 'Jeanny' (zu dem auch ein Video gedreht wurde), 'Smoke On The Water' mit William White hinter dem Mic und 'London Calling' von The Clash, mit denen die Band damals wohl vor Katastrophen wie Reaktorunfällen und Klimaveränderungen warnte. Im Refrain heißt es: „The ice age is coming, the sun is zooming in./ Engines stop running and the wheat is growing thin./ A nuclear error, but I have no fear./ London is drowning – and I live by the river.“

    Bei Dub Spencer & Trance Hill ist allerdings bis auf 'a nuclear error' fast nichts mehr von den Lyrics zu hören. Bassist Marcel 'Masi' Stalder erklärt das so: „Philipp, unser Keyboarder und Produzent der CD, hat den Text auf dieses Minimum geschnitten. Ich müsste ihn mal fragen, ob er diesen Satz mit voller Absicht gewählt hat oder ob es doch mehr Zufall ist. Aber so oder so ticken wir eher links und grün. Die Schweiz verkauft ihre radioaktiven Abfälle ins Ausland zum Entsorgen. Das ist sehr bedenklich! Die Schweiz kann sich das finanziell leisten und schiebt so den Schwarzen Peter ab. Die Förderung der erneuerbaren Energien wird die Zukunft bestimmen!“

    Umweltbotschaften zu transportieren ist vielleicht nicht unbedingt oberstes Ziel der Stücke von Dub Spencer & Trance Hill. Aber im Interview gibt Masi trotzdem gedankliche Anstöße in dieser Richtung, wenn er die sehr ruhige Dub-Musik als Soundtrack zur Entschleunigung bestätigt: Ja, da kann ich zustimmen. In einer Welt, wo immer alles immer schneller geht, tut alles Langsame gut! Ich kann jedem empfehlen, Dub zu hören und sich dabei zu entspannen. Als Musiker, der von der Musik lebt, führt man sowieso kein Leben auf der Überholspur! Aber man führt ein Leben, das Spass macht und Sinn ergibt.

    Mehr Infos unter: http://www.dubspencer.ch

    27.12.2009, Hol K, 0 Comments
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    Das aktuelle Album ‘Gyp Hop’ beschert den Ohrbooten einige Erfolge: Sie schafften es bis auf Platz 60 der deutschen Charts und spielten einen ausverkauften Gig in Berlin, so dass am 28.12.2009 aufgrund der großen Nachfrage noch ein Zusatzkonzert stattfinden wird.

    Und das ist gut, weil sie was zu sagen haben. In den Lyrics zum Stück 'Es Ist OK' singen sie zum Beispiel ironisch gegen Klimagase und Atomenergie an: "FCKW ist jut fürs Wetter./ Hol dir 'ne Dose und sprüh den Himmel blau./ AKWs sind noch viel besser./ Und UVB-Strahlen jut für deine Haut."

    Checkt einfach mal mein Interview mit ihren Statements zum Klimawandel, dritter Welt und… Solarboot fahren unter:
    http://www.holk.tv/2009/12/23/ohrbooten-solarboote-ok/

    21.12.2009, Hol K, 0 Comments
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    Ho ho ho... es weihnachtet sehr. Sogar umweltfreundlich! Beim Adventsökomarkt wird’s möglich – fair schenken und ökologisch genießen.

    Die Idee hebt sich von anderen Weihnachtsmärkten wohltuend ab: Auf einem Umweltmarkt gibt es jede Menge sinnvolle, ökologische, schöne und ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke. Händler und Händlerinnen bieten unter anderem Ökoweine, Honig und Weihnachtsgebäck an. An Textilständen kann Kleidung aus fairem Handel erworben werden.

    Handgefertigtes Spielzeug und Kunsthandwerk runden das Bild ab. Dazu gibt es vegetarische und biologische Köstlichkeiten aller Art. Selbst beim Trinken des obligatorischen Glühweins kann der Besucher eine Überraschung erleben.

    Auch HolK lässt uns froh und munter sein. Er war auf dem Weihnachtsmarkt der Grünen Liga am Kollwitzplatz in Berlin unterwegs und präsentiert seine Entdeckungen vom Öko-Tee als Weihnachtsgeschenk bis zum Bio-Glühwein fürs Aufwärmen im Video unter: http://www.youtube.com/watch?v=aenxbKPWoGQ

    Doch auch andere Weihnachtsmärkte sollen und wollen ökologischer werden. Im Dezember flogen und fliegen noch die „Klima-Schutzengel“ der Verbraucherzentrale Berlin e.V. und des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) über die Berliner Weihnachtsmärkte und informieren darüber, wie die Besucher klimafreundliche Produkte erkennen können.

    Da bleibt HolK nur noch eines zu sagen: Frohes Fest!


    05.10.2009, Hol K, 0 Comments
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    Im Frühsommer 2009 haben Cafe Ingwa eine neue EP als Freedownload veröffentlicht. Auf ’Die Rolltreppe zur Revolution’ verpacken sie den Willen zur gesellschaftlichen Veränderung in unterhaltsame Rap-Tracks. Den erhobenen Zeigefinger sparen sie sich. Lieber werfen sie die Arme in die Luft – denn die Revolution muss tanzbar sein!

    Mit der aktuellen EP knüpfen Cafe Ingwa nahezu nahtlos an ihr erstes Album ’Gut genug?’ an, das sie 2006 veröffentlicht haben. Ein Songtitel lieferte dabei ihre irgendwie niedlich klingende Zukunftsperspektive: ’Die Welt wird wieder heile’. Weil das bisher nicht ganz geklappt hat, arbeiten Lingo und Paul nun eben mit Selektah Trudi aka Fresh Brennessel T weiter daran, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wie das gehen könnte, erklären sie hier im Interview.

    Auf "Gut Genug?" gab es das Stück "Die Welt wird wieder heile". Darin hieß es im Songtext: "Weil ich 'nen Plan hab, dreh ich dir den Hahn ab./ [...] und bleib Öko – logisch"! Könnt ihr den Ansatz bitte noch mal erklären? Ihr interessiert euch zwar fürs Thema, wollt euch aber gleichzeitig drüber lustig machen?
    Paul: Wir machen uns darüber nicht lustig. „Ich scheiß auf Trends, leist mir kein Benz“ – so geht die Zeile ja los – ist ganz schön AUTObiographisch, weil ich keinen Führerschein habe.
    Lingo: Wenn man etwas ironisch ausdrückt, kann das den Vorteil haben, dass sich mehr Leute damit auseinander setzen und äh, ja.

    Ist bei "Tanzen mit System" der Ansatz ähnlich? In den Songlyrics heißt es: „Ein kleiner Kick gegen das System wäre im Augenblick ganz angenehm./ Wir glauben, es ist uns anzusehen, wir freuen uns schon aufs Tanzengehen./ Nur müssen wir erstmal ein bisschen was fürs Gewissen tun./ Wegen der Welt und so. Pauleman, was ist denn nun?“ Ihr wollt gerne was tun, aber schafft es dann doch nicht? Könnt oder wollt ihr nicht? Oder ist das der Versuch, doch zu motivieren?
    Lingo & Paul: Das ist der Versuch, doch zu motivieren!
    Trudi: Ihr spinnt ja – aber wenigstens habt ihr gelernt, in ganzen Sätzen zu sprechen.
    Paul: Das ist halt immer so eine komische Mischung, wenn man live auf der Bühne steht und eine politische Botschaft hat, aber anderseits es am liebsten hätte, dass das Publikum einfach nur ausrastet und abschwoft.
    Trudi: „Move your ass and your mind will follow.”
    Paul: Man möchte immer mehr machen und bewegen, als momentan möglich ist, dass betrifft das “politische Handeln” genauso wie das musikalische.
    Lingo: Bei mir ist das genau umgekehrt.
    Paul: Du bist ja aber auch einfach erfolgreicher, wenn es darum geht, internationale Missstände schlagartig abzuschwächen.
    Lingo: Es ist halt unmöglich, aber irgendwie mach ich es dann doch immer.

    Bei "Einfach nur irre" wettert ihr u.a. gegen Bush und seinen Krieg für Öl („Die Taten von Herrn Präsident aka Intelligent liegen heute voll im Trend – weil Schwarzes Gold am besten brennt.“). Der Refrain lautet dabei: „Ist es dumm oder dämlich? Nein, einfach nur irre./ Denke ich drüber nach, macht es mich einfach nur kirre./ Ein einzelner Mensch hält das Feuer und die Lunte./ Und Stunde für Stunde geht eine Welt vor die Hunde.“ Ist das auch ökologisch zu verstehen?
    Paul: Klar, da geht es um die Verstrickung von politischer und ökonomischer Macht, die weltweit für Umweltzerstörungen führt, ob das jetzt Regenwaldabholzungen oder Verteilungskriege sind. Wir haben die Feindbilder in diesem Song extra unbenannt gelassen, weil die Namen sich ändern, aber leider nicht die Probleme. In der Strophe über den Präsidenten hört man schon raus, dass sie während Bushs Amtszeit entstanden ist, aber jeder amerikanische Präsident ist automatisch für Umweltzerstörung und Unterdrückung verantwortlich.
    Lingo: Zurzeit ist es noch das Öl, um das alle kämpfen. Wenn irgendwann Solarenergie das Öl ablösen sollte, reißen sich alle um die Sahara. Das ist dann ökologischer, aber die Kriege gehen weiter.

    Ihr übt zwar Kritik, liefert aber keine Lösungsvorschläge. Was macht ihr denn konkret, um etwas zu verbessern?
    Trudi: Ich finde es ja immer ganz lustig, wenn die Leute, die eigentlich Musiker oder Künstler oder so etwas sind, plötzlich die Meinung haben, sie könnten einem nicht nur die Welt erklären, sondern auch die dazugehörige Lösung mitliefern. Es ist viel wichtiger, dass Leute den Mund aufmachen, wenn etwas nicht okay ist. Und die ewige Forderung nach Lösungen und Konzepten erdrückt häufig nur notwendige Kritik. Um in so einer bekloppten Welt mit Lösungsvorschlägen zu kommen, muss man schon in der CDU sein.
    Lingo: Hier die Lösung: Esst kein Fleisch und trinkt mehr Wasser.
    Paul: Das dürfte klappen! „Und die Welt wird wieder heile!“

    Mehr Infos unter: http://www.cafeingwa.de


    11.09.2009, Hol K, 0 Comments
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    "Klonen kann sich lohnen", behauptet Max Raabe in einem seiner Lieder. HolK hat es einfach mal ausprobiert und gemeinsam mit seiner Kopie nachgefragt, ob das wirklich so eine gute Idee ist.

    Die USA sehen das tatsächlich so und haben letztes Jahr den Verkauf von so genanntem Klon-Fleisch zugelassen. Ende Juni 2009 wurde darüber diskutiert, dass eine EU-Verordnung das Thema auch hier regeln soll. Gut, oder?

    Jedenfalls sind sich HolK und sein Klon nicht ganz einig. Vielleicht weiß ein Fleisch-Experte mehr. Deshalb haben sie einfach mal Detlev Glaser besucht, den Inhaber einer Berliner Fleischerei.

    Was er zu Klon-Fleisch zu sagen hat, seht ihr im Video unter: http://www.youtube.de/holktv