Luchu Waisenhaus und Primarschule
Die Kinder dieser Schule sind tibetisch-nomadischen Ursprungs, und ausser Chinesisch als Fremdsprache werden alle andern 11 Fächer in Tibetisch unterrichtet. Die Schule umfasst zurzeit 145 Kinder, 20 Lehrer und einzelne weitere Angestellte. Im Jahr 2008 ist, aufgrund der durch das Erdbeben entstandenen Notlage, geplant weitere 100 Kinder in die Schule aufzunehmen.
Die Schulinfrastruktur wurde zu einem früheren Zeitpunkt bereits fertig gestellt, wobei der grösste Teil durch Eigenleistungen der Bevölkerung zustande kam. 2008 soll die Kapazität im Waisenhaus auf zusätzliche 100 Kinder erhöht werden.
Bis 2012 wird ROKPA weiterhin für die gesamten Kosten der Ausbildung der 145 bzw. 245 Kinder aufkommen, denen die nötigen finanziellen Mittel für die Schule fehlen. Es geht dabei um Schulgeld, medizinische Versorgung und Transportkosten der externen Kinder sowie um die Ernährung und Unterkunft der Kinder im Waisenhaus. Seit 2006 hat sich die Regierung bereit erklärt einen Teil der Kosten für die Kinder zu übernehmen.
Luchu Mittelschule
An dieser Schule unterstützt ROKPA die Ausbildung von 142 Kindern, teilweise Waisen, aus der ärmsten Bevölkerungsschicht, welche keine Schulgelder bezahlen können.
142 Schüler und Schülerinnen werden in folgenden Fächer unterrichtet: Tibetisch, Chinesisch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Naturwissenschaften, und Kunsthandwerk (Thangka malen, Schnitzen, Nähen).
Im Jahr 2008 ist vorgesehen, möglichst viele, aufgrund des Erdbebens, neue Waisen in diese Schule aufzunehmen. Das Ziel liegt bei mindestens 100 Erdbebenkindern.
Dzamthang Mittelschule
An der 1998 erbauten Mittelschule unterrichten 32 Lehrer in 6 Klassen mit je 40 - 50 Schülern. Die Fächer sind: Tibetisch, Chinesisch, Englisch, Chemie, Mathematik, Naturwissenschaft, Kunst und Musik.
Gezielte Ausbildung von SchülerInnen in Tibetischer Sprache sowie mit Handwerks¬unterricht, um ihnen eine möglichst breite Ausbildung und damit eine verbesserte Chance für die Zukunft zu bieten.
ROKPA unterstützt in Zusammenarbeit mit der lokalen Behörde 100 Kinder aus der ärmsten Bevölkerungsschicht, damit sie am Schulunterricht teilnehmen können. Zudem finanziert ROKPA 5 Speziallehrer für den Handwerksunterricht sowie den Unterricht in Tibetischer Sprache. Da Speziallehrer in diesem Gebiet nicht leicht zu finden sind, müssen sie aus anderen Gebieten hinzugezogen werden, was sich auf die Höhe der Gehälter auswirkt.
2008 ist geplant im Minimum 100 neue Schüler mit einer bereits absolvierten Grundausbildung aufzunehmen und diese mit den 100 jetzigen Schülern bis zum Abschluss zu unterstützen.
Primarschule Ngaba Hungyon Remun
Die Remun Primarschule wurde 1995 gegründet und seither haben 540 SchülerInnen die Schule besucht. 184 Kinder/Waisen aus der ärmsten Bevölkerungsschicht wurden in die Schule aufgenom¬men und ausgebildet. Es wird ebenso für ihre Ernährung und Unterkunft gesorgt.
2008 ist geplant im Minimum 100 neue Schüler mit einer bereits absolvierten Grundausbildung aufzunehmen, und diese mit den 184 jetzigen Schülern bis zum Abschluss zu unterstützen
Mittelschule und berufsorientierte Ausbildung in Ngaba Hungyon
180 Jugendliche aus armen Nomaden-Familien sollen die Möglichkeit bekommen, eine berufs-orientierte Ausbildung zu erhalten. Neben einer guten Allgemeinbildung legt ROKPA grossen Wert auf Sprachen vor allem Tibetisch, auf Kultur, Landwirtschaft und Handwerk. Die Kinder und Jugendlichen sollen möglichst optimal auf ein eigenständiges Leben vorbereitet werden.
Führung der speziellen berufsorientierten Klassen für 180 Schüler/innen. Jeder Kurs dauert 3 Jahre. Folgende Fächer werden unterrichtet: Landwirtschaft, Tierhaltung, tierärztliche Grundlagen, Unterhalt und Reparatur von diversen Geräten z.B. Melkmaschinen. Es wird auch gelehrt wie ein Haus gebaut werden kann und wie man es wartet.
ROKPA unterstützt die zurzeit 180 Jugendlichen, zudem soll im Jahr 2008 die Möglichkeit kreiert werden, zusätzliche 100 Erdbebenopferkinder aufzunehmen und bis zum Abschluss zu unterstützen.